Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Höckergänse

Höckergänse

Höckergänse, Oie caronculée de Chine, Chinese knobbelgans, Chinese, Oca cignoide della Guinea, Labudasta guska, Garbonosa gęś, Svanegæs, Hrboľová hus, Husy labutí

Herkunft
Vor vielen Jahrhunderten aus der wilden Schwanengans (Anser cygnoides) in Nordostasien domestiziert. Im 18. Jahrhundert aus China oder Japan nach Europa gebracht.
Gesamteindruck
Elegante GANS mit aufgerichteter Haltung. Stirnhöcker, schwanenartig gebogenem Hals und festem Gefieder; trompetende Stimme.

Rassemerkmale GANTER
Rumpf
langgestreckt
Schultern breit
das Hinterteil nicht hängend
sondern bogig angezogen

Hals
sehr dünn
lang
schwanenartig gebogen

Rücken
Oberrücken gewölbt
nach hinten stark abfallend

Flügel
lang
mit breiten Schwingen
gut an den Körper gelegt
das Vorderteil vollständig in Federn eingebettet

Schwanz
kurz
etwas hoch getragen

Brust
rund
hoch getragen

Bauch
voll ausgerundet
nicht schleppend getragen
ohne Wamme

Kopf
langgestreckt
breit
über dem mittellangen, hochfirstigen Schnabel erhebt sich ein halbkugeliger Höcker
in die Oberkopflinie verläufend
mit dem Alter an Große zunehmend
das Genick deutlich abgesetzt

Augen
länglich rund
Schenkel
flach
aber kräftig

Läufe
gut mittelhoch
verhältnismäßig stark

Gefieder
sich hart anfühlend
straff anliegend


Rassemerkmale GANS
die GANS ist weit schwächer
zeigt viel weniger ausgebildeten Höcker
bei der alten GANS ist eine einfache, gerade, in der Bauchmitte sitzende, nicht zu große Wamme, gestattet


Grobe Fehler Rassemerkmale
plumper Körper
dicker, kurzer Hals
schwache Höckerbildung
Doppelwamme
Einfachwamme beim GANTER
Kehlwamme (etwas volle Kehle ist gestattet)


Farbenschläge
graubraun
GANTER und GANS
- grau mit braunem Ton
- Schulter-, Flügel- und Schenkelgefieder braungrau, rahmweiß gesäumt
- Vorderhals und Oberbrust weißlich fahl
- Brust fahl braun
- auf dem Hinterhals, vom Oberkopf bis zu den Schultern, ein scharf begrenzter dunkelbrauner Streifen (Aalstrich)
- Schnabel und Höcker werden vom Gesicht durch einen schmalen weißen Streifen abgegrenzt
- Bauch und Hinterteil weiß
- Schwanzfedern grau mit weißen Rändern

- Schnabel- und Höckerfarbe schwarz
- Lauffarbe orangerot
- Augenfarbe dunkelbraun, fast schwarz
Grobe Fehler
- stark rußige Brustfarbe

graublau
GANTER und GANS
- grau mit blauem Ton
- Schulter-, Flügel- und Schenkelgefieder graublau, weiß gesäumt
- Vorderhals und Brust cremeweiß
- auf dem Hinterhals, vom Oberkopf bis zu den Schultern, ein scharf begrenzter hellbrauner Streifen (Aalstrich)
- Schnabel und Höcker werden vom Gesicht durch einen schmalen weißen Streifen abgegrenzt
- Bauch und Hinterteil weiß
- Schwanzfedern graublau mit weißen Rändern

- Schnabel- und Höckerfarbe schwarz
- Lauffarbe orangerot
- Augenfarbe dunkelbraun
Grobe Fehler
- bräunliche Brustfarbe
- zu dunkelbrauner Aalstrich
- bräunlicher Anflug auf Schultern, Flügeln und Flanken


weiß
GANTER und GANS
- gewöhnlich etwas kräftiger als die grauen
- Schnabel-, Höcker- und Lauffarbe rötlich gelb
- Augenfarbe blau
Grobe Fehler
- farbige Federn

GEWICHTE
GANTER
5,00 kg
graue etwas leichter

GANS
4,00 kg
graue etwas leichter

LEGELEISTUNG
1. JAHR
50 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
120 g
SCHALENFARBE DER EIER
weiß
RINGGRÖßEN
GANTER
24,0 mm

GANS
24,0 mm


verkürzter Leistungsspiegel
Farbenschlag Lege- Ø-Lege- Brutei- Ø-Brutei- Ø-Befruch- Ø-Schlupf Ø-Schlupf
leistung leistung gewicht gewicht tung Einlage Befruch-
1. Jahr 1.Jahr (g) (g)

tung
Höckergänse






graublau






graubraun






weiß