Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Zwergenten

Zwergenten

Zwergenten, Canard mignon, Kwakereend, Call duck, Kwaker eend

Herkunft
Anfänge der Züchtung unbekannt; zunächst - besonders in den Niederlanden - als Lockente benutzt. In England zuerst rassig durchgezüchtet.
Gesamteindruck
Zwergenhaft; gedrungener Rumpf; runder, dickbackiger Kopf; kurzer Schnabel; tief gestellt; sehr lebhaft.

Rassemerkmale ERPEL und ENTE
Rumpf
verhältnismäßig kurz
gut gerundet
nicht zu klein
fast waagerechte Körperhaltung

Hals
kurz
leicht gebogen
volle Kehle

Rücken
kurz
breit
leicht gewölbt

Flügel
verhältnismäßig lang
Handschwingen über dem Bürzel leicht kreuzend

Schwanz
möglichst kurz
geschlossen
waagerecht getragen

Brust
voll
gut gerundet

Bauch
gut gewölbt
ohne Wammenbildung

Kopf
im Verhältnis zum Rumpf groß
gut gerundet
ziemlich hoch gewölbte Stirn
gut entwickelte Backen
mit nicht allzu großer oder ohne Haube

Augen
dunkel
sehr lebhaft
fast in der Mitte des Kopfes

Schnabel
kurz
breit
nicht senkend
Firstlinie deutlich eingebogen
Farbe siehe unter Farbenschläge

Schenkel
nicht hervortretend
Läufe
kurz
unter der Mitte des Körpers
Farbe siehe unter Farbenschläge

Gefieder
straff anliegend

Grobe Fehler Rassemerkmale
zu großer, massiger oder zu kleiner, spitzer Körper
abfallende Haltung
zu langer Hals
zu hoher Stand
schmaler, langer, flacher Kopf
flache Stirn
langer, keilförmiger oder Senkschnabel
bei Haubentieren geteilte oder schiefe Haube


Farbenschläge
Allgemeines
Farbe der Hauben bei allen Farbenschlägen meist heller als die Kopffarbe.

wildfarbig
ERPEL
- Kopf und Hals blaugrün schillernd
- am unteren Drittel scharf umrissener, gut abgesetzter schmaler Halsring von weißer Farbe, vorn beginnend und den Hals zu etwa drei Viertel umschließend, Rückseite also offen lassend
- die Brust ist schokoladen- oder rotbraun, mit möglichst wenig Ausläufern in die gleichmäßig silbergraue Perlfarbe der Seiten und des Bauches
- Rücken dunkel, allmählich in schwarzgrün übergehend
- Bürzel, Unterschwanz und Locken schwarzgrün
- Steuerfedern grauschwarz bis schwarz, seitlich sehr aufgehellt
- Flügeldecken silbergrau, ins bräunliche übergehend
- Flügelrand und Flügelspitzen dunkel
- Spiegel von blaugrüner Farbe, vorn und hinten mit zuerst schwarzer, dann schmaler, weißer Einfassung

- Schnabelfarbe olivgrün mit schwarzer Bohne
- kleine Dunkeleinlagerungen im Nasenbereich gestattet

- Lauffarbe orange
ENTE
- Kopf mittelbraun mit dunkler Zeichnung, Hals etwas heller
- die Grundfarbe des Rückens, der Brust, der Seiten und Bauchgegend wird in saftigem goldbraun angestrebt, meist etwas heller, mit klarer, braunschwarzer hufeisenförmiger Zeichnung, an der Brust beginnend, den Höhepunkt auf dem Rücken und an den Flanken erreichend, gegen das Hinterteil nachlassend
- den äußeren Federabschluss bildet ein braunes hufeisenförmiges Band
- Spiegel wie beim ERPEL, beiderseits mit schwarzer und weißer Einfassung

- Schnabelfarbe braungelb mit dunkelbraunem Sattelfleck und dunkler Bohne
- Lauffarbe orange
Grobe Fehler
ERPEL:
- bleifarbige oder gelbe Schnabelfarbe
- viel ruß oder rost auf den Flügeldecken oder in der Bauch- und Seitenpartie
- viel Afterweiß
- weißer Kehlfleck
- sehr mangelhafte Spiegeleinfassung

ENTE:
- zu helle Grundfarbe
- verwaschene Zeichnung auf den Decken und am Bauch
- zeichnungsloser Unterschwanzkeil
- helle Kehle
- grüne Schnabelfarbe
- aufgehellte Grundfarbe des Unterkeiles ist vorerst nicht als grober Fehler zu werten
- sehr mangelhafte Spiegeleinfassung


blau-wildfarbig
ERPEL und ENTE
- wie wildfarbig, jedoch blau an Stelle von braunschwarz und schwarz
- die Flügel zeigen hell- bis dunkelblaue Spiegel mit dunklerer Einfassung und weißem Federabschluss
- Kopffarbe des ERPEL schwarzblau

- Schnabelfarbe beim ERPEL olivgrün mit schwarzer Bohne
- kleine, dunkle Einlagerungen im Nasenbereich gestattet
- Schnabelfarbe bei der ENTE braungelb mit dunkelbraunem Sattelfleck und dunkler Bohne

- Lauffarbe orange
Grobe Fehler
- bei beiden Geschlechtern helle Schnabelbohne
- starke Farb- und Zeichnungsfehler


silber-wildfarbig
ERPEL
- Grundfarbe silbrig rahmweiß
- Kopf und Oberhals bis zum geschlossenen, nicht zu schmalen, weißen Halsring schwarz grün schillernd
- Unterhals, Schultern, Brust und Brustüberlauf in die Flanken sind rotbraun mit je nach Federgröße schmaler bis nicht zu breit auslaufender silberweißer Säumung
- Unterrücken silbergrau mit dunklen Tupfen, jede Feder weiß gesäumt
- Bürzel nahezu schwarz, möglichst mit feinem Silbersaum
- Steuerfedern grauweiß bis grauschwarz mit oder ohne heller Säumung
- Schwanzlocken schwarz, leicht meliert gilt als Vorzug
- Keilgefieder schwarz, zum Flankengefieder scharf abgegrenzt
- Flügel grauweiß gemischt mit hellem Saum und lebhaft grün bis bläulich glänzenden Spiegeln
- die vordere Spiegeleinfassung aus schwarzen Federn, von denen jede weiß gesäumt ist
- den hinteren Spiegelabschluss bildet nach dem Grünblauglanz zunächst ein abgegrenzter schwarzer, dann weißer Streifen
- Flügeldecken silbrig aufgehellt mit grauer Rieselung

- Schnabelfarbe satt weidengrün
- kleine Dunkeleinlagerungen im Nasenbereich gestattet

- Lauffarbe orange
- etwas dunkel angelaufene Schwimmhäute sind gestattet

ENTE
- Grundfarbe rahmweiß
- Kopf und Oberhals satt bräunlich gelb
- heller Unterhals deutlich abgesetzt
- dunkle Kopfstrichelung möglichst auf Stirn und Oberkopf begrenzt
- obere Brust, Unterhals, Schultern und Rücken, Flanken und Schwanzkeil sind leicht braunschwarz gestrichelt
- die Grundfarbe muss stark vorherrschen
- Unterrücken und Flügeldecken gelbgrau mit dunklen Tupfen und weißer Federsäumung
- Bürzel kräftig braun gefleckt
- Spiegel blaugrün schillernd mit vorderer und hinterer weißer Spiegeleinfassung wie beim ERPEL
- Schwingen gelblich weiß mit deutlichen Graueinlagerungen
- Schwanzfedern hellbraun

- Schnabelfarbe graugrün
- Lauffarbe braungrau bis dunkelbraungrau
Grobe Fehler
ERPEL:
- zu dunkles Farbbild, sodass die Grundfarbe nicht mehr hervortritt
- brauner Kopf
- offener Halsring
- fehlende Säumung
- stark abweichende oder gelbe Schnabelfarbe
- weiße Schwingen
- weiße Flügeldecken
- fehlende oder sehr mangelhafte Spiegeleinfassung

ENTE:
- stark braune Einlagerungen in der Grundfarbe
- vollständiges Fehlen der Strichelung
- glanzloser grauer Spiegelweiße Kopffarbe
- weißer Kehlfleck
- stark abweichende oder gelbe Schnabelfarbe
- weiße Schwingen
- weiße Flügeldecken
- fehlende oder sehr mangelhafte Spiegeleinfassung


weiß
ERPEL und ENTE
- möglichst rein weiß
- im Herbst leichter gelber Anflug gestattet

- Schnabelfarbe hellgelb bis orange, frei von Flecken
- helle Schnabelbohne

- Lauffarbe dunkelgelb bis orange
Grobe Fehler
- fleckige Schnabelfarbe
- andersfarbige Federn
- stark gelber Anflug


schwarz
ERPEL und ENTE
- schwarz mit Grünglanz in der Mantelfarbe und im Spiegel
- Schnabelfarbe des ERPEL ist dunkel olivgrün mit einem sehr dunklen Sattelfleck, welcher sich über den gesamten Schnabelfirst erstreckt
- bei der ENTE ist der Schnabel schwarz, zur Spitze dunkelgrün bis dunkelgrau
- beide Geschlechter haben eine schwarze Bohne

- Lauffarbe so dunkel wie möglich, fast schwarz
- bei Alttieren orange Stellen gestattet

Grobe Fehler
- Blau- oder Purpureinlagerungen sowie weiß im Gefieder
- zu stumpfe braune Farbe
- helle Schnabelfarbe
- aufgehellte Lauffarbe


blau
ERPEL
- gleichmäßiges, intensives blau über den gesamten Körper ohne andersfarbigen Spiegel
- Kopf- und Halsfedern dunkler getönt
- einzelne schwarze Federn und leichte dunkle Säumung im Mantelgefieder gestattet

- Schnabelfarbe blaugrau bis graugrün oder grauschwarz
- Schnabelbohne schwarz

- Lauffarbe schwarz bis schwarzrot, leicht aufgehellte Schwimmhäute gestattet
ENTE
- gleichmäßiges blau über den gesamten Körper ohne andersfarbigen Spiegel
- einzelne schwarze Federn und leichte dunkle Säumung im Mantelgefieder gestattet

- Schnabelfarbe graugrün bis grauschwarz
- Schnabelbohne schwarz

- Lauffarbe schwarz bis schwarzrot, leicht aufgehellte Schwimmhäute gestattet
Grobe Fehler
- andersfarbige Einlagerungen im blauen Gefieder
- weiße Schwingen
- helle Lauffarbe


gelb
ERPEL
- gleichmäßiges ledergelb (braungelb) am gesamten Körper
- Kopf und Oberhals schokoladenbraun
- Unterrücken rotbraun, frei von blau
- Schwingen und Schwung im Farbton etwas aufgehellter
- Blaueinlagerungen in Bürzel und Schwanzlocken gestattet

- Schnabelfarbe orange, leichte Grüntönung gestattet
- dunkle Schnabelbohne

- Lauffarbe orangerot, leichte Abweichungen zurzeit noch gestattet
ENTE
- gleichmäßiges ledergelb (braungelb) am gesamten Körper
- Schnabelfarbe orange, leichte Brauntönung gestattet
- dunkle Schnabelbohne

- Lauffarbe orangerot, leichte Abweichungen zurzeit noch gestattet
Grobe Fehler
- andersfarbige Einlagerungen im ledergelben Gefieder
- fleckige Mantelfarbe bei Jungtieren
- blauer Kopf und blaue Flügeldecken beim ERPEL
- zu dunkle Mantelfarbe, Zeichnungsanlagen, bläuliche Flügeldecken und Augenzügel bei der ENTE
- starke Abweichungen in der Schnabelfarbe beider Geschlechter


braun
ERPEL und ENTE
- möglichst gleichmäßiges braun
- der ERPEL geschlechtsbedingt an Kopf, Hals, Spiegel und Bürzelgefieder farblich etwas dunkler

- Schnabelfarbe dunkelgraubraun
- Lauffarbe braun
Grobe Fehler
- stark fleckiges Gefieder
- jegliche Zeichnungsanlagen
- weiße Schwingen
- gelbe Schnabelfarbe
- gelbe Lauffarbe


blau-gelb
ERPEL
- Kopf und Hals bis zum Halsring taubenblau
- der weiße Halsring kann hinten offen oder geschlossen sein
- Unterhals, Brust und Schultern rostrot, jede Feder leicht weiß gesäumt
- Unterrücken, Bürzel, Locken und Unterschwanz taubenblau
- Steuerfedern weißgrau bis graublau
- Handschwingen mehlfarbig
- Bauch blass blaugrau
- Flügel blass blaugrau, diese zeigen taubenblaue Spiegel

- Schnabelfarbe gelb mit blassgrüner Tönung und heller Schnabelbohne
- Lauffarbe dunkelgelb
ENTE
- Kopf, Hals und Brust satt erbsgelb
- Augenzügel wie bei der Sachsenente ist anzustreben, nur angedeuteter oder fehlender Augenzügel gilt vorläufig nicht als Fehler
- Rücken helleres erbsgelb, mit der Farbe des Augenzügels übereinstimmend, ebenso die Kehle
- Bürzel und Schwanz erbsgelb mit leicht blauer Tönung
- Flügeldecken cremefarbig mit leicht blauer Tönung
- Spiegel taubenblau

- Schnabelfarbe gelb mit bräunlicher Tönung
- Lauffarbe dunkelgelb
Grobe Fehler
- fehlender Halsring und braune Oberkopffarbe beim ERPEL
- rostige Spiegel und schwarze Schnabelbohne bei ERPEL und ENTE
- viel weiß in der Brust bei der ENTE


butterscotch
ERPEL
- Kopf und Hals hellblau bis zu dem, den Hals vollständig umschließenden, weißen Halsring
- Unterhals, Brust, Flügelbug und Schultern dunkel weinrot mit deutlicher weißer Säumung jeder Feder
- Handschwingen, Rücken und Schwanz mit leichter blauen Tönung
- Unterrücken, Bürzel, Locken und Unterschwanz blaugrau
- Spiegel hellblau
- Unterbrust und Bauch cremefarbig weiß
- die Flanken dunkel weinrot mit weißer Säumung

- Schnabelfarbe gelblich grün mit schwarzer Bohne
- Lauffarbe orangefarbig
ENTE
- Farbe von Kopf und Hals ist cremeweiß
- vom Stirnansatz über den Scheitel und Hinterhals bis zur Schulter zieht sich ein bronzefarbiges Band
- am Kopf seitlich zwei bronzefarbige Augenstreifen
- Brust, Bauch und Flanken cremeweiß, dabei zieren bronzefarbige Flecken die seitliche Oberbrust und an den Flanken zeigt sich leichte bronzefarbige Zeichnung
- Spiegel hellblau
- Handschwingen cremefarbig
- Flügeldecken cremefarbig mit bronzefarbiger Fleckung
- Schwanz weiß mit blauer Tönung

- Schnabelfarbe orangefarbig mit braunem Sattelfleck und dunkler Bohne
- Lauffarbe orangefarbig
Grobe Fehler
ERPEL:
- fehlen des cremefarbigen Saumes auf der Brust
- rein gelber Schnabel

ENTE:
- fehlende Augenstreifen
- fehlende oder unterbrochene Hinterhalszeichnung


gelbbäuchig
ERPEL
- Kopf und Hals grün glänzend
- ein weißer, nicht zu breiter, nach hinten offener, scharf abgrenzender Halsring trennt die Brustfarbe von der Halsfarbe
- die Oberbrust ist mahagonirot und läuft in eine gelbe Unterbrust- und hellgelbe Bauchfarbe über
- Flankengefieder blaugrau mit feiner Perlung nach unten in bräunlich gelb übergehend
- der Oberrücken ist graubraun durchsetzt und läuft in den grün glänzend, schwarzen Unterrücken über
- Steuerfedern dunkel graubraun mit schmalem weißem Rand
- Schwanzlocken schwarz mit Grünglanz
- Flügeldecken schiefergrau, bis zum Flügelbug heller grau
- Flügelbindenfedern schiefergrau, am Ende mit einem weißen Saum und schwarzem Vorsaum
- Handschwingen schwärzlich grau, am Ende noch etwas dunkler
- Armschwingen glänzend blau ab den Flügelbinden, am Ende mit einem weißen Saum und schwarzem Vorsaum, mit der Säumung der Flügelbinden den Spiegel einfassend

- Schnabelfarbe olivgrün mit dunkel hornfarbiger Bohne
- Lauffarbe orangerot
ENTE
- Kopf braun mit deutlich schwarz-brauner Wildzeichnung sowie zwei aufgehellten Zügeln, der eine über dem Auge, der andere vom Schnabel zum Auge
- Halsvorderseite gelb, Hinterseite bräunlich gelb mit Wildzeichnung nach dem Kopf hin dunkler werdend, einen Aalstrich bildend
- Brust und Flanken gleichmäßig gelb
- Bauch gelb, etwas heller als die Brust und Flanken
- Rücken braungelb mit reduzierter, grauer Wildzeichnung
- Schwanz hellgelb
- Handschwingen bräunlich grau, am Federende etwas dunkler
- Flügelbug bräunlich mit grauer Säumung
- Flügeldecken gräulich gelbbraun mit wenig Zeichnung
- Flügelbinden hell bräunlich grau, am Ende mit einem weißen Saum und schwarzem Vorsaum
- Armschwingen und Spiegel wie beim ERPEL

- Schnabelfarbe orange braun mit deutlichem Schnabelfleck und dunkel hornfarbiger Bohne
- Lauffarbe orangerot
Grobe Fehler
ERPEL:
- fehlen der gelben Brust oder gelben Bauchfarbe
- zu dunkle oder zu helle Brustfarbe
- Wildzeichnung auf Brust und Bauch
- verschwommene Spiegeleinfassung

ENTE:
- zu wenig Wildzeichnung am Kopf
- zu dunkle oder zu helle Brustfarbe
- sehr helle Flügeldecken
- matte Spiegelfarbe


grobgescheckt-wildfarbig
ERPEL und ENTE
- Grobscheckung auf wildfarbiger Grundfarbe
- weiße Farbfelder in jeder Federpartie auftretend
- auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, möglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Weißanteil im Gefieder gezeigt werden

- Schnabelfarbe beim ERPEL olivgrün bis grüngelb fleckig
- Schnabelfarbe bei der ENTE braungelb bis gelbbraun fleckig

- Lauffarbe orange
Grobe Fehler
- beim ERPEL zu gelbe Schnabelfarbe
- stark unregelmäßige Scheckung
- andersfarbige Federn als bei wildfarbig oder weiß


grobgescheckt-blauwildfarbig
ERPEL und ENTE
- Grobscheckung auf blauwildfarbiger Grundfarbe
- weiße Farbfelder in jeder Federpartie auftretend
- auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, möglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Weißanteil im Gefieder gezeigt werden

- Schnabelfarbe beim ERPEL gelbgrün fleckig bis grüngelb fleckig
- Schnabelfarbe bei der ENTE braungelb bis gelbbraun fleckig

- Lauffarbe orange
Grobe Fehler
- beim ERPEL zu gelbe Schnabelfarbe
- stark unregelmäßige Scheckung
- andersfarbige Federn als bei blauwildfarbig oder weiß


grobgescheckt-schwarz
ERPEL und ENTE
- Grobscheckung auf schwarzer Grundfarbe
- weiße Farbfelder in jeder Federpartie auftretend
- auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, möglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Weißanteil im Gefieder gezeigt werden

- Schnabelfarbe beim ERPEL von dunkel olivgrün bis orange, auch fleckig in diesen Farben
- Schnabelfarbe bei der ENTE schwarz bis orange oder auch fleckig in diesen Farben

- Lauffarbe schwarz bis orange
Grobe Fehler
- zu unregelmäßige Scheckung
- andersfarbige Federn als schwarz oder weiß


wildfarbig mit Latz
ERPEL und ENTE
- Farblich dem wildfarbigen Farbenschlag entsprechend, jedoch am Vorderhals und Kropf einen weißen Latz in harmonischer Größe mit gleichmäßiger Abgrenzung
- weißer Kehlfleck gestattet

- Lauf- und Schnabelfarbe wie beim Farbenschlag wildfarbig
Grobe Fehler
- farblich entsprechend dem wildfarbigen Farbenschlag
- weiße Federn im wildfarbigen und braune Federn im weißen Gefieder
- von der Kehle bis zum Bauch oder um den Hals verlaufende Latzzeichnung
- weiße Schwingen
- helle Lauffarbe


schwarz mit Latz
ERPEL und ENTE
- angestrebt wird ein tiefes schwarz mit grünem Glanz
- Untergefieder schwarzgrau
- am Vorderhals und Kropf zeigt sich ein weißer Latz in harmonischer Größe mit regelmäßiger Abgrenzung
- ein weißer Kehlfleck ist weder Vorzug noch Fehler

- Schnabelfarbe des ERPEL dunkel weidengrün mit größerem oder kleinerem dunklem Sattelfleck bedeckt
- Schnabelfarbe bei der ENTE schwarzgrün
- Schnabelbohne bei beiden Geschlechtern schwarz

- Lauffarbe sehr dunkel bis ganz schwarz. Zehen und Schwimmhaut mit teils etwas helleren Flecken
Grobe Fehler
- bleifarbiger Schnabel
- braun im Gefieder
- weiße Federn in den Schwingen
- weiße Federn im schwarzen oder schwarze im weißen Gefieder
- ein um den Hals herumgehender oder bis zur Kehle hoch gehender Latz


blau mit Latz
ERPEL und ENTE
- farblich dem blauen Farbenschlag entsprechend, jedoch am Vorderhals und Kropf einen weißen Latz in harmonischer Größe mit regelmäßiger Abgrenzung
- weißer Kehlfleck gestattet

- Schnabelfarbe graugrün bis grauschwarz
- Schnabelbohne schwarz

- Lauffarbe schwarz bis schwarzrot
- Zehen und Schwimmhäute bei beiden Geschlechtern aufgehellt gestattet

Grobe Fehler
- weiße Federfelder im blauen und blaue im weißen Gefieder
- ein von der Kehle bis zum Bauch oder um den Hals herumgehender Latz
- weiße Schwingen
- helle Lauffarbe


braun mit Latz
ERPEL und ENTE
- farblich dem braunen Farbenschlag entsprechend, jedoch am Vorderhals und Kropf einen weißen Latz in harmonischer Größe und mit regelmäßiger Abgrenzung
- weißer Kehlfleck gestattet

- Schnabel- und Lauffarbe wie beim braunen Farbenschlag
Grobe Fehler
- weiße Federfelder im braunen und braune im weißen Gefieder
- ein von der Kehle bis zum Bauch durchgehender oder um den Hals herumgehender Latz
- weiße Schwingen
- gelbe Schnabelfarbe
- gelbe Lauffarbe


GEWICHTE
ERPEL
0,90 kg

ENTE
0,80 kg

LEGELEISTUNG
1. JAHR
30 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
45 g
SCHALENFARBE DER EIER
weiß bis grünlich
RINGGRÖßEN
ERPEL
10,0 mm

ENTE
10,0 mm

 

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