Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Deutsche Wyandotten

Deutsche Wyandotten

Deutsche Wyandotten, Wyandotte tedesca, Njemačka Wyandotta, Wajandota niemiecka, Wyandotte aleman, Nemecká Wyandotka, Německy Vyandotky, Wyandotte allemande, Német Wyandott, Nemska Viandot, Wyandotte German, Nemačka viandota, Njemačka Viandota

Herkunft
Deutsche Zuchtrichtung; USA, dort 1883 anerkannt und im gleichen Jahr in Deutschland eingeführt. Erster Farbenschlag: silber-schwarzgesäumt.
Bedeutung
Frohwüchsige, auf Leistung (Fleisch und Eier) und Schönheit gezüchtete, ziemlich verbreitete Rasse in vielen Farbenschlägen.
Gesamteindruck
Mittelschweres und mittelhoch gestelltes Huhn mit nach hinten ansteigender Rückenlinie; Rosenkamm und gelben Läufen.

Rassemerkmale HAHN
Rumpf
Körperlänge größer als dessen Höhe
breit
tief
ausgerundet
auf mittelhoher, breiter Stellung

Hals
kurz bis mittellang
nach hinten gebogen
mit reichem, bis über die Schultern fallendem Behang

Rücken
leicht ausgebogen
mittelmäßig lang
in gleicher Breite bis zum Sattel ansteigend

Schultern
breit
Flügel
kurz
Arm- und Handschwingen breit
anliegend und horizontal getragen

Sattel
gut gerundet
voller und reicher Behang

Schwanz
kurz
breit
hoch getragen
Sicheln mittellang, gut gebogen, die Steuerfedern verdeckend
Steuerfedern breit und fest

Brust
breit
tief
voll

Bauch
tief
gut entwickelt

Kopf
mittelgroß
breit
Schädel abgerundet

Gesicht
rot
glatt
leicht befiedert

Kamm
mittelgroßer Rosenkamm
fest und gleichmäßig aufsitzend
frei von Aushöhlungen
fein geperlt
mit rundem, der Nackenlinie folgendem Dorn

Kehllappen
mittelgroß
gut gerundet
ohne Falten und Runzeln
fein im Gewebe

Ohrlappen
länglich
mittelgroß
fein im Gewebe
leuchtend rot

Augen
groß
rund
hervortretend
orangerot

Schnabel
kurz
gut gebogen
gelb bis hornfarbig

Schenkel
mittellang
nicht zu bauschig

Läufe
mäßig lang
kräftig
unbefiedert
gelb
strohgelb bei Alttieren gestattet

Zehen
lang
gut gespreizt

Gefieder
voll
ziemlich weich
nicht zu locker
jede Feder breit und möglichst rund
die Zeichnung der gesäumten und gebänderten Farbenschläge bedingt eine etwas härtere Feder


Rassemerkmale HENNE
bis auf die durch das Geschlecht bedingten Unterschiede dem HAHN gleichend
dabei Schwanz nur wenig flacher als beim HAHN
kurz
breit in den Deckfedern, die Steuerfedern etwas sichtbar
breit und fest, von hinten gesehen ein mit Flaumfedern gefülltes Hufeisen oder (bei Farbenschlägen mit härterer Feder) ein umgekehrtes V bildend
die Schwanzspitze soll möglichst auf einer waagerechten Linie liegen, die durch die Mitte der Kehllappen geht


Grobe Fehler Rassemerkmale
mangelnder Typ
kurze oder eckige Form
abfallender Rücken
zu flache Schwanzlage
zu bauschiges Gefieder
Stoppeln an den Läufen
mehr als ein Drittel emailleweiß in den Ohrlappen


Farbenschläge
weiß
HAHN und HENNE
- reines, glänzendes weiß mit rein weißem Untergefieder
Grobe Fehler
- gelb in den Behängen beim fertigen Tier

schwarz
HAHN und HENNE
- rein schwarz, von außen mit grünem Glanz
- Untergefieder beim HAHN nach dem Grunde weiß
- wenig weiß in den Sicheln der HÄHNE und etwas unreine Lauffarbe bei der HENNE bei gut geformten Tieren sind milde zu beurteilen

Grobe Fehler
- glanzloses Gefieder
- bronzefarbiger Schwanz
- starkes weiß in den Sicheln und Schwingen bei HÄHNEN
- blasse gelbe Lauffarbe der HÄHNE und dunkle bei der HENNE


gestreift
HAHN und HENNE
- jede Feder in möglichst gleichmäßigem Wechsel mehrfach schwarz und scharf abgesetzt grauweiß, nicht zu eng quer gestreift
- die Streifen verlaufen geradlinig und beim HAHN in gleicher Breite
- in den Behängen leicht sägeförmig
- die HENNE hat breitere schwarze Streifen und wirkt daher dunkler als der HAHN
- das Federende mit schwarzem Streifen
- Untergefieder durchgezeichnet
- bei der HENNE dunkler Anflug an Schnabel und Läufen gestattet

Grobe Fehler
- verschwommene Zeichnung
- gelb oder braun in den schwarzen Streifen
- weiß in den Sicheln
- mehr als zwei schwarze Schwingen- oder mehr als zwei schwarze Steuerfedern
- weißes oder aschgraues Untergefieder ohne jede Zeichnung


blau
HAHN und HENNE
- gleichmäßiges, ungesäumtes blau mit gut durchgefärbtem Schwanz
- beim HAHN der Kopf, die Behänge und die Flügeldecken dunkler bis samtschwarz
- leichtes weiß im Untergefieder erforderlich

Grobe Fehler
- schimmeliges oder rußiges, auch zu scheckiges blau
- braune (rostige) Töne
- grünlicher Glanz im Schmuckgefieder oder weiß im Schwanz junger HÄHNE


rot
HAHN
- gleichmäßiges, sattes, glanzreiches rot
- Schwingen rot oder rot mit schwarzem Längsstrich am Kiel
- schwarz im Schwanz sowie schwarze Spritzer in den unteren Halsbehangfedern gestattet
- Untergefieder rot, je satter desto besser
- Federkiele rötlich hornfarbig

HENNE
- Farbe etwas matter im rot, sonst dem HAHN entsprechend
- Lauffarbe mit braunen Schuppen oder roten Streifen gestattet

Grobe Fehler
- matte, glanzlose Farbe
- weiß im Untergefieder
- gelblich rote Halsfarbe


gelb
HAHN und HENNE
- gleichmäßiges, mittleres gelb, weder ins rötliche noch ins braune übergehend
- Schwanz tiefgelb bis bronzefarbig
- gelb in Unterfarbe und Federschaft

Grobe Fehler
- zu lichte, verwaschene, dunkle oder rote Farbe
- scheckiges Gefieder
- schwarze Schwingen mit schwarzem Schaft
- bunte Flügeldecken und bunter Halsbehang


schwarz-weißgescheckt
HAHN und HENNE
- Grundfarbe grün glänzend schwarz
- die Zeichnung der einzelnen Federn besteht aus einem V-förmigen rein weißen Fleck (Tupfen) in der Spitze
- bei der HENNE möglichst verteilte Zeichnung
- beim HAHN und bei Jungtieren ist das schwarz vorherrschend
- mit dem Alter wird die weiße Zeichnung stärker

Grobe Fehler
- rostiges oder mattes schwarz
- beim HAHN stark weiße Schwingen, Steuerfedern oder Sicheln
- bei der HENNE sehr grobe oder zu wenig Zeichnung


braun-porzellanfarbig
HAHN
- kastanienbraune Hauptfarbe
- möglichst jede Feder am Ende mit einem schwarzen, grün glänzenden Tupfen gezeichnet, worin eine weiße Perle steht
- Schwingen braun mit schwarzer Innenfahne und weißer Spitze
- Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißer Spitze
- etwas weiß in den Schwingen und Steuerfedern gestattet

HENNE
- die Farbe ist im Ton etwas heller, sonst mit gleicher Zeichnungsanlage
Grobe Fehler
- zu helle, fahle Grundfarbe
- zu grobe Perlzeichnung bei Jungtieren
- fehlendes braun in der Brust der HÄHNE
- schwarze Brust bei der HENNE
- messingfarbige Behänge
- viel schwarze Pfefferung im Mantelgefieder
- viele ganz weiße Federn im Körpergefieder
- größtenteils weiße Schwingen und Schwanzfedern, auch bei alten Tieren


goldhalsig
HAHN
- Kopf dunkelgoldfarbig
- Hals- und Sattelbehang goldgelb mit breiten schwarzen Schaftstrichen, auch der Federkiel schwarz
- Rücken und Schultern leuchtend karminrot
- größere Flügeldeckfedern (Binden) grün glänzend schwarz
- Hand- und Armschwingen-Innenfahne schwarz, äußerer Rand bzw. Außenfahne braun, das hellbraune Flügeldreieck bildend
- Kehle, Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz grün glänzend schwarz

HENNE
- Halsbehang wie beim HAHN
- Körpergefieder dunkles graubraun mit feiner schwarzer Rieselung
- jedoch ohne Säumung und möglichst auch ohne helle Nervzeichnung

Grobe Fehler
HAHN:
- braun in den schwarzen Gefiederteilen
- zu roter Hals- und Sattelbehang
- durchstoßender Schaftstrich
- Schilf im Schwanz
- schwarzes Flügeldreieck

HENNE:
- Bänderung
- starke Säumung
- zu helle, zeichnungslose oder lachsfarbige Brust
- fehlende oder durchstoßende Schaftstriche im Halsbehang


silberhalsig
HAHN
- Kopf silberweiß
- Hals- und Sattelbehang silberweiß mit breiten, schwarzen Schaftstrichen
- Rücken, Schultern und Flügeldecken silberweiß
- Handschwingen schwarz mit weißem Außenrand
- Armschwingen-Innenfahne schwarz, Außenfahne weiß, das Flügeldreieck bildend
- größere Flügeldeckfedern (Binden) grün glänzend schwarz
- Schwanz grün glänzend schwarz
- Brust, Bauch, Schenkel und Aftergefieder rein schwarz
- Untergefieder grau

HENNE
- Kopf silberweiß
- Halsbehang silberweiß mit breiten, schwarzen Schaftstrichen und schwarzen Federkielen
- Körpergefieder mit silbergrauer Grundfarbe und feiner, dichter, schwarzer Rieselung
- möglichst ohne silbrigen Federrand und Nervzeichnung
- leicht aufgehellte Oberbrust vorerst gestattet
- bedingt durch die dichte Rieselung erscheint das Gesamtbild als dunkelste Variante der silberhalsigen Zeichnungsart
- Untergefieder grau

Grobe Fehler
HAHN:
- gelber Anflug
- braun in Rücken, Schultern und Flügeldecken
- Zeichnung in Brust und Schenkeln
- helles Aftergefieder
- durch weiße Federkiele unterbrochene, fehlende oder durchstoßende Schaftstrichzeichnung
- unreines Flügeldreieck
- Schilf

HENNE:
- zu helle Grundfarbe
- durch weiße Federkiele unterbrochene Schaftstrichzeichnung
- zu grobe oder bänderungsartige Rieselung
- starke, silbrige Federsäumung
- stark hell abgesetzte Brust
- rost im Gefieder
- Schilf


rebhuhnfarbig-gebändert
HAHN
- Brust, Bauch und Schenkel schwarz mit brauner Säumung
- Hals- und Sattelbehang goldfarbig mit sehr zarten, schwarzen, durchbrochenen Schaftstrichen
- Rücken und Schultern braungold
- größere Flügeldecken goldbraun, mit schwarz durchbrochen
- Schwingen außen braun, innen schwarz
- Steuerfedern schwarz, möglichst braun gesäumt
- Sicheln schwarz, braune Einstreuungen gestattet

HENNE
- Grundfarbe ist ein gleichmäßiges, sattes lichtbraun, von dem sich die schmale, schwarze Zeichnung scharf und wirkungsvoll abhebt
- sie besteht aus einer mehrfachen, der Federform folgenden Bänderung
- Halsbehang goldig mit schwarzer Schaftzeichnung

Grobe Fehler
HAHN:
- klatschige Brust-, Bauch- und Schenkelfärbung
- weiß in Schwingen und Schwanz
- schwarzer Federkiel

HENNE:
- sehr ungleichmäßige Grundfarbe
- verwaschene oder fehlende Zeichnung


silberfarbig-gebändert
HAHN
- Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwarzen, unterbrochenen Schaftstrichen
- Rücken und Schultern silberweiß
- größere Flügeldecken (Binden) schwarz mit schmaler, weißer Säumung
- Hand- und Armschwingen-Innenfahne schwarz, äußerer Rand bzw. Außenfahne weiß, das Flügeldreieck bildend
- Kehle, Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz schwarz
- an Brust, Bauch und Schenkel jede Feder schwach weißgesäumt
- Untergefieder dunkelschieferfarbig

HENNE
- Kopf weiß bis silbergrau
- Halsbehang silberweiß mit mehrfacher, schwarzer Zeichnung, ähnlich der des Rumpfes, und durchgehenden Schaftstrichen
- Brust, Rücken und Seiten silbergrau bis stahlgrau mit mehrfacher, schwarzer, der Federform folgender Zeichnung
- Schenkel gut durchgezeichnet
- Federkiele nicht weiß
- Schwingen innen schwarz, außen grau mit schwarzen Bändern
- Schwanz schwarz
- die zwei großen Schwanzdeckfedern am Rand gezeichnet
- Untergefieder dunkelschieferfarbig

Grobe Fehler
HAHN:
- stark gelber Ton
- braune Töne in den Decken
- nicht unterbrochene oder durchstoßende Schaftstriche in den Behängen
- rein schwarz in Brust, Bauch und Schenkeln

HENNE:
- braune Töne
- fehlende oder verschwommene Zeichnung
- fehlender oder nicht sauber gezeichneter Schaftstrich


weiß-schwarzcolumbia
HAHN und HENNE
- HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet
- Kopf rein silberweiß
- Halsbehang mit breiten, tief schwarzen, grün glänzenden Schaftstrichen mit silberweißem Saum
- die Zeichnung hoch hinaufreichend (mindestens Dreiviertel des Halsbehanges) und sich am Vorderhals schließend und so den Kragenschluss bildend
- die Federn des Oberrückens unter dem Halsbehang zeigen schwarze Tropfenzeichnung
- Sattelbehang beim HAHN möglichst ohne schwarze Schaftstriche, jedoch bei besonders dunklem Halsbehang Andeutung von Zeichnung gestattet
- der Sattel der HENNE immer rein weiß
- der Schwanz beim HAHN rein schwarz mit grünem Glanz
- kleine Sichelfedern beim HAHN und die Schwanzdeckfedern der HENNE weißgesäumt
- in den Hauptsicheln beim HAHN und den großen Schwanzdeckfedern der HENNE weiße Säumung gestattet
- Handschwingen schwarz mit weißem Außenrand
- Armschwingen innen schwarz, außen weiß, sodass der zusammengelegte Flügel weiß erscheint
- das übrige Gefieder rein silberweiß
- Untergefieder grau

Grobe Fehler
- beim HAHN starkes, bei der HENNE jegliches gelb
- schwarze Federn im Rücken
- viel weiß im Schwanz junger HÄHNE
- durchstoßende oder schwache, nur punktartige Halszeichnung


weiß-blaucolumbia
HAHN und HENNE
- die Grundfarbe und Zeichnung entspricht der des Farbenschlages weiß-schwarzcolumbia
- Unterschied: die Zeichnungsfarbe anstatt schwarz graublau
- beim HAHN im Schmuckgefieder dunkler als bei der HENNE

Grobe Fehler
- starker gelber Anflug
- Grünlack in der Zeichnungsfarbe
- Zeichnungsfehler wie beim Farbenschlag weiß-schwarzcolumbia


gelb-schwarzcolumbia
HAHN und HENNE
- HAHN und HENNE fast übereinstimmend gezeichnet
- Kopf rein gelb
- Halsbehang mit breiten, tief schwarzen, grün glänzenden Schaftstrichen und gelbem Saum
- die Federn des Oberrückens zeigen schwarze Tropfenzeichnung, die vom Halsgefieder überdeckt werden
- Sattel beim HAHN mit angedeuteter Zeichnung
- Sattel der HENNE rein gelb
- Schwanz schwarz, kleine Sichelfedern beim HAHN und Schwanzdeckfedern der HENNE gelbgesäumt
- in den Hauptsicheln beim HAHN und den großen Schwanzdeckfedern der HENNE gelbe Säumung gestattet
- Armschwingen schwarz mit gelber Außenfahne, sodass der Flügel geschlossen gelb erscheint
- Handschwingen schwarz mit gelbem Außenrand
- übriges Gefieder rein gelb
- Untergefieder grau

- Lauf- und Schnabelfarbe gelb
Grobe Fehler
- stark rötliche Oberfarbe (leicht rötlicher Ton auf den Flügeldecken der HÄHNE gestattet)
- jegliches schwarz an nicht dafür vorgesehenen Stellen
- starker Schilf


silber-schwarzgesäumt
HAHN
- Kopf und Halsbehang rein weiß mit schwarzen Schaftstrichen, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe weiß unterbrochen wird und am Federaußenrand einen weißen Schmucksaum zeigt
- Sattelbehang wie Halsbehang
- Brust weiß, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem schwarzem Saum umfasst
- Rücken und Flügeldecken weiß mit eingelagerter pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung
- rein weißer Rücken nicht erwünscht
- die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden
- die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, weiß mit schwarzer Säumung, Innenfahne schwarz
- die Handschwingen haben schwarze bis dunkelgraue Innen- und weiße Außenfahne
- Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt
- Schwanz grün glänzend schwarz
- Untergefieder dunkel
- Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz

HENNE
- im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort
- dazu ist jede Feder mit einem weißen Schmucksaum umgeben
- Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, weiße Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung
- Schwingen wie beim HAHN
- Steuerfedern schwarz
- Untergefieder schwarz bis dunkelgrau
- Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz

Grobe Fehler
HAHN:
- zu rußige, unreine Oberfarbe (leicht gelber Anflug ist kein grober Fehler)
- zu dunkler Hals oder Kragen
- rost im Hals- oder Sattelbehang
- einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken
- matter oder grauer Saum
- fehlender Armschwingensaum
- blockige, verschwommene Säumung
- ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum
- weiße Sicheln
- graue Schenkel
- helles Aftergefieder
- zu helles, wolkiges Untergefieder

HENNE:
- schwarzer Kragen
- Moos oder Pfeffer im weißen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen)
- zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung
- helles Aftergefieder
- helles, wolkiges Untergefieder


gold-schwarzgesäumt
HAHN
- Kopf und Halsbehang gold mit schwarzen Schaftstrichen, der im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe gold unterbrochen wird und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigt
- Sattelbehang wie Halsbehang, farblich möglichst übereinstimmend
- Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem und schwarzem Saum umfasst
- Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung
- rein goldener Rücken nicht erwünscht
- die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden
- die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit schwarzer Säumung, Innenfahne schwarz
- die Handschwingen haben schwarze bis dunkelgraue Innen- und goldene Außenfahne
- Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt
- Schwanz grün glänzend schwarz
- Untergefieder dunkel
- Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz

HENNE
- im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort
- dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben
- Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung
- Schwingen wie beim HAHN
- Steuerfedern schwarz
- Untergefieder schwarz bis dunkelgrau
- Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz

Grobe Fehler
HAHN:
- zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe
- stark rußiger oder in der Farbe stark voneinander abweichender Hals- und Sattelbehang
- einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken
- weiß im Gefieder, besonders im Schwanz
- fehlender Armschwingensaum
- blockige, verschwommene Säumung
- ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum
- helles Aftergefieder
- zu helles oder wolkiges Untergefieder

HENNE:
- fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe
- schwarzer Kragen
- Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen)
- zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung
- blockiger, spitzer Halbmond- oder reichlich Doppelsaum
- helles Aftergefieder
- zu helles, wolkiges Untergefieder


gold-blaugesäumt
HAHN
- Kopf und Halsbehang gold mit dunkelblauen Schaftstrichen, die im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe gold unterbrochen werden und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigen
- (bei sonst gleichwertigen HÄHNEN erhält der mit weniger dunklen Federspitzen den Vorzug)
- Sattelbehang wie Halsbehang, farblich möglichst übereinstimmend
- Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem und blauem Saum umfasst
- Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger blauer Säumung
- rein goldener Rücken nicht erwünscht
- die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum blau gesäumt sein und drei Binden bilden
- die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit blauer Säumung, Innenfahne blau
- die Handschwingen haben blaue bis blaugraue Innen- und goldene Außenfahne
- Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum blau gesäumt
- Schwanz blau
- Untergefieder blau bis blaugrau

HENNE
- im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort
- dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben
- Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger, blauer Säumung
- Schwingen wie beim HAHN
- Steuerfedern blau bis blaugrau
- Untergefieder blaugrau

Grobe Fehler
HAHN:
- zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe
- stark voneinander abweichende Farbe in Hals- oder Sattelbehang
- einfarbig blau oder grau im Hals oder Kragen
- einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken
- matter oder grauer Saum
- fehlender Armschwingensaum
- blockige, verschwommene Säumung
- ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum
- braune Sicheln
- graue Schenkel
- zu helles wolkiges After- und Untergefieder

HENNE:
- fahle, sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe
- blauer Kragen
- Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen)
- zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung
- blockiger, spitzer Halbmond- oder Doppelsaum
- helles oder zu goldfarbenes After- und Untergefieder


gold-weißgesäumt
HAHN
- Kopf und Halsbehang gold mit weißen Schaftstrichen, die im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe gold unterbrochen werden und am Federaußenrand einen goldenen Schmucksaum zeigen
- (bei sonst gleichwertigen HÄHNEN erhält der mit weniger hellen Federspitzen den Vorzug)
- Sattelbehang wie Halsbehang, farblich möglichst übereinstimmend
- Brust gold, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem und weißem Saum umfasst
- Rücken und Flügeldecken gold mit eingelagerter, pfeilspitzartiger weißer Säumung
- rein goldener Rücken nicht erwünscht
- die größeren Flügeldeckfedern müssen rundum weiß gesäumt sein und drei Binden bilden
- die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gold mit weißer Säumung, Innenfahne weiß
- die Handschwingen haben weiße Innenfahne und goldene Außenfahne
- Schenkelfedern groß, breit und rundum weiß gesäumt
- Schwanz weiß
- Untergefieder rahmweiß

HENNE
- im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort
- dazu ist jede Feder mit einem goldenen Schmucksaum umgeben
- Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, goldene Federn mit schmaler, gleichmäßiger weißer Säumung
- Schwingen wie beim HAHN
- Steuerfedern, Aftergefieder und Untergefieder rahmweiß

Grobe Fehler
HAHN:
- zu fleckige, unreine Oberfarbe
- stark voneinander abweichende Farbe in Hals- und Sattelbehang
- einfarbiger Hals oder Kragen
- einfarbige Schultern, Flügeldecken und Rücken
- bläulicher Farbton in Halsbehang und Säumung
- blaue Federn im Schwanz
- fehlender Armschwingensaum
- blockige, verschwommene Säumung
- ausgeprägter spitzer oder Halbmondsaum
- dunkles, wolkiges Aftergefieder

HENNE:
- sehr unterschiedliche, zu helle oder zu rötliche Oberfarbe
- weißer, einfarbiger Kragen
- Moos oder Pfeffer im goldenen Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern jedoch ausgenommen)
- zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung
- blockiger, spitzer Halbmond- oder Doppelsaum
- dunkles After- oder Untergefieder


gelb-schwarzgesäumt
HAHN
- Kopf und Halsbehang gelb mit schwarzen Schaftstrichen, die im oberen Teil der Feder am Kiel entlang durch die Zeichnungsfarbe gelb unterbrochen werden
- Federaußenrand mit gelbem Schmucksaum
- Hals- wie Sattelbehang, möglichst farblich übereinstimmend
- Brust gelb, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmäßig breitem, schwarzem Saum umfasst
- Rücken und Flügeldecken intensiv goldgelb (leicht rötlich vorerst gestattet), mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, schwarzer Säumung
- rein gelber Rücken nicht erwünscht
- die großen Flügeldeckfedern müssen rundum schwarz gesäumt sein und drei Binden bilden
- die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, gelb mit schwarzer Säumung, Innenfahne schwarz
- die Handschwingen haben schwarze, bis dunkelgraue Innen- und gelbe Außenfahne
- die Schenkelfedern möglichst groß, breit und rundum schwarz gesäumt
- der Schwanz grün glänzend schwarz
- Untergefieder grau
- Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz

HENNE
- Mantelgefieder möglichst gleichmäßig gelb, im Halsbehang vorerst etwas heller gestattet
- im Kopf- und Halsgefieder setzt sich die Zeichnungsanlage des Mantelgefieders fort
- dazu ist jede Feder mit einem gelben Schmucksaum umgeben
- Rücken, Flügel, Brust und Schenkel möglichst breite, runde, gelbe Federn mit schmaler, gleichmäßiger, schwarzer Säumung
- Schwingen wie beim HAHN
- Steuerfedern schwarz
- Untergefieder dunkelgrau
- Aftergefieder erscheint äußerlich schwarz

- Lauf- und Schnabelfarbe gelb
Grobe Fehler
HAHN:
- zu fleckige, unreine oder rußige Oberfarbe
- farblich stark voneinander abweichender Hals- und Sattelbehang
- einfarbig auf Schultern, Flügeldecken und Rücken
- weiß im Gefieder, besonders im Schwanz
- fehlender Armschwingensaum
- blockige, verschwommene Säumung
- ausgeprägter, spitzer oder Halbmondsaum
- starker Vorsaum
- gelbes Aftergefieder
- zu helles oder wolkiges Untergefieder

HENNE:
- sehr fleckige oder unterschiedliche Oberfarbe
- schwarzer Kragen
- Moos oder Pfeffer im gelben Federfeld (die letzten großen Schwanzdeckfedern ausgenommen)
- zu breite, stark lanzettförmige oder verdeckt wirkende Zeichnung
- blockiger, spitzer Halbmond- oder reichlich Doppelsaum
- starker Vorsaum
- gelbes Aftergefieder
- zu helles, wolkiges Untergefieder


GEWICHTE
HAHN
3,40 - 3,80 kg

HENNE
2,50 - 3,00 kg

LEGELEISTUNG
1. JAHR
180 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
54 g
SCHALENFARBE DER EIER
gelb bis dunkelbraun
schwankt bei den Farbenschlägen

RINGGRÖßEN
HAHN
20,0 mm

HENNE
18,0 mm