Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Hamburger

Hamburger

Hamburger, Hambourg, Hollands hoen, Hamburgh, Amburgo, Hamburgška, Hollandse hoenders, Hamburska, Hamborger, Hamburguesa, Hamburčanka, Hamburčanky, Hamburgi, Hamburgska kokoshka, Hamburška kokoš

Herkunft
Aus den Sprenkelhühnern der Nordseeküste, die unter dem Namen Alltagsleger außer Landes gingen, herausgezüchtet.
Gesamteindruck
Elegante, fasanenschlanke Walzenform; unterstützt durch langes und sehr reiches Gefieder; mittelhohe Stellung; stolze Haltung; äußerst lebhaft.

Rassemerkmale HAHN
Rumpf
schlank
gestreckt
nach hinten wenig abfallend

Hals
schlank
mittellang
etwas zurück gedrückt
mit reichem, langem, über die Schulter fließendem Behang

Rücken
lang
Schultern
abgerundet
Flügel
lang
fest anliegend

Sattel
breiter, reicher Behang
Schwanz
lang
reich und voll befiedert
mit breiten Steuerfedern
zahlreiche lange, breite, gut gebogene und abgerundete Sicheln
in stumpfem Winkel, aber fließendem Übergang zum Rücken, getragen

Brust
gerundet
hoch getragen

Bauch
mäßig entwickelt
nach hinten etwas schmaler werdend

Kopf
zierlich
mäßig lang
leicht gewölbt

Gesicht
glatt
rot

Kamm
Rosenkamm
fest und gerade aufsitzend
vorn mäßig breit
nach hinten allmählich schmaler werdend
in einem, in gerader Linie auslaufenden, langen, runden Dorn endend
die Oberseite des Kammes bis zum Dornansatz mit gleichmäßig verteilten kleinen, tropfenartigen Fleischperlen besetzt

Kehllappen
dünn
rund
fein im Gewebe

Ohrscheiben
möglichst kreisrund
anliegend
ca. 40,0 mm Durchmesser bei den schwarzen
etwas kleiner bei den anderen Farbenschlägen
glatt
rein weiß mit Emailleglanz

Augen
dunkel- bis braunrot
bei silberlack dunkelbraun

Schnabel
ziemlich kurz
dunkelhornfarbig
bei silberlack und weiß möglichst graublau

Schenkel
schlank
mit knapp anliegendem Gefieder

Läufe
mittellang
feinknochig
schieferblau
bei den schwarzen und den blauen möglichst dunkel

Zehen
mittellang
nicht zu stark

Gefieder
lang
reich
straff anliegend


Rassemerkmale HENNE
fast waagerechte, lange, fasanenartige Walzenform mit etwas hervortretendem Bauch
fast geschlossener Schwanz, der aber nur so zusammengelegt sein darf, dass bei den Lack- und Sprenkelfarben die Zeichnung zur Geltung kommen kann
die großen und die kleinen Schwanzdeckfedern möglichst leicht gebogen
Kamm und Ohrscheiben entsprechend kleiner als beim HAHN


Grobe Fehler Rassemerkmale
plumpe Figur
zu kurzer Rücken
zu hohe oder zu niedrige Stellung
Steil- oder Fächerschwanz
nach unten gebogener Dorn
ausgeprägter Schwertdorn
rote, blaue oder zu dünne Ohrscheiben


Farbenschläge
schwarz
HAHN und HENNE
- mit sattem, leuchtend käfergrünem Glanz
Grobe Fehler
- stark violetter oder Bronzeglanz
- rot im Sattel- und Halsbehang
- helles Untergefieder
- zu helle Schnabel- und Lauffarbe bei jungen Tieren
- längliche, dünne Ohrscheiben


weiß
HAHN und HENNE
- reines silberweiß
Grobe Fehler
- stark gelber Anflug

blau-gesäumt
HAHN und HENNE
- Grundfarbe etwas dunkleres taubenblau
- jede Feder mit mehr oder weniger dunkelblauem Saum
- Hals- und Sattelbehang, Rücken und Flügeldecken beim HAHN sowie Halsbehang der HENNE im blau dunkler

Grobe Fehler
- fleckiges blau
- rußiger Ton
- fehlender Saum
- rost in den Behängen
- Schilf


silberlack
HAHN
- rein silberweiße Grundfarbe
- Hals- und Sattelbehang mit feiner schwarzer Spitze versehen
- After schwarzgrau
- Rumpf und Schenkel gleichmäßig mit runden, tief schwarzen, käfergrün glänzenden Tupfen am Ende jeder Feder besetzt
- welche so groß sein sollen, dass die rein silberweiße Grundfarbe noch sichtbar bleibt
- aber die Tupfen doch beiderseits die Federränder erreichen
- die größeren Flügeldeckfedern bilden durch ihre großgetupften Enden zwei perlige Binden
- Sicheln und Steuerfedern von außen silberweiß, erstere mit runden, letztere mit halbmondförmigen schwarzen Tupfen
- die halbmondförmige Zeichnung der Armschwingen bildet eine Stufenzeichnung
- Untergefieder schwarzgrau bis weiß

HENNE
- der Halsbehang vom Kopf an auf silberweißer Grundfarbe mit schwarzen Spitzen gezeichnet, die nach dem Rumpf entsprechend größer werden
- das übrige Rumpfgefieder ist rein silberweiß mit schwarzen, käfergrün glänzenden Tupfen an jedem Federende
- die möglichst groß und rund, aber nie so groß sein sollen, dass sie ineinander laufen
- über die Flügel laufen scharf begrenzte getupfte Binden
- Steuerfedern von außen silberweiß, jede mit einem halbmondförmigen Tupfen am Ende
- die Schwanzdeckfedern am Ende mit großen, runden Tupfen, in halber Länge des Schwanzes eine Art Binde bildend
- die halbmondförmige Zeichnung der Armschwingen bildet eine Stufenzeichnung
- Untergefieder schwarzgrau

Grobe Fehler
- zu wenig oder ungleichmäßig gezeichneter Hals- oder Sattelbehang
- fehlender Lack
- braun an der Kehle bzw. moosige Grundfarbe der Steuerfedern, soweit von außen sichtbar
- Hals- und Brustvorsaum
- schwarzer Rücken der HENNE
- sehr unregelmäßige Zeichnung oder mangelhafte Tupfenform
- weiße Schaftstriche durch die Tupfen
- gelbliche, moosige Grundfarbe
- schlecht ausgeprägte Flügelbinden
- mit weiß durchstoßende Stufenzeichnung


goldlack
HAHN und HENNE
- die gleiche Zeichnung wie die der silberlack mit dem Unterschied, dass die Hauptfarbe goldrotbraun ist
- die Schwanzfedern sind einfarbig schwarz mit käfergrünem Lack
- beim HAHN ist bei ordentlicher Sattelzeichnung am Halsbehang ein kleiner schwarzer Kranz gestattet

Grobe Fehler
- außer den Angaben bei silberlack:
- fahle oder gepfefferte, graue Grundfarbe
- kleine, zerrissene, halbmondförmige Tupfenzeichnung oder gar nur Säumung
- HAHN mit einfarbig rotem Hals und Sattel
- schwarze Brust
- absetzende Hals- und Sattelfarbe


goldsprenkel
HAHN
- am ganzen Körper goldbraun
- Steuerfedern schwarz
- Sicheln schwarz mit schmaler, goldbrauner Säumung
- Flügelbug, Bindenfedern, Schenkel- und Bauchgefieder mit angedeuteter, grün glänzender Bänderung
- Untergefieder aschgrau
- das Ende der Armschwingen und das Oberrückengefieder darf, soweit es vom Sattel- bzw. Halsbehang verdeckt ist, Schwarzeinlagerungen in Form von Flockung (Schwingen) und erkennbarer Sprenkelanlage im Oberrücken haben
- HAHN auch hennenfiedrig

HENNE
- ebenfalls am ganzen Körper goldbraun
- jede Feder, mit Ausnahme des Halses, ist mit schmalen schwarzen, grün glänzenden Wellenbändern, möglichst im Verhältnis 1:1, im Schwanz etwas breiter, versehen
- bei kräftiger Figur und besonderer Größe Idee gröbere Bänderung gestattet
- die Bänder sollen sich von Feder zu Feder fortsetzen und bandartig über den ganzen Körper ziehen
- Federkiele goldbraun

Grobe Fehler
- weiß in Schwanz und Schwingen
- hellgelbe oder zu fuchsig rote Farbe
- stark verschwommene sowie Brakelzeichnung oder hoch reichende Zeichnung am Halsbehang bei der HENNE


silbersprenkel
HAHN und HENNE
- rein silberweiße Hauptfarbe und weiße Federkiele
- sonst trifft die Beschreibung der goldsprenkel zu
- HAHN auch hennenfiedrig

Grobe Fehler
- unreines silberweiß
- sonst wie bei goldsprenkel


GEWICHTE
für schwarz, weiß, blau und silberlack
HAHN
2,00 - 2,50 kg

HENNE
1,50 - 2,00 kg

für die übrigen Farbenschläge
HAHN
1,50 - 2,00 kg

HENNE
1,00 - 2,00 kg

LEGELEISTUNG
1. JAHR
170 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
für schwarz, weiß, blau und silberlack
56 g
für die übrigen Farbenschläge
53 g
SCHALENFARBE DER EIER
weiß
RINGGRÖßEN
HAHN
16,0 mm

HENNE
15,0 mm