Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Nackthalshühner

Nackthalshühner

Nackthalshühner, Cou nu, Naakthals, Transylv.Naked Neck, Collo Nudo, Golovrata kokoš, Naakthalshoenders, Gołoszyjka, Nøgenhalse, Cuello Desnudo, Holokrčka, Holokrčky, Kopasznyakú tyúk, Goloshiyka, Gât Golaş de Transilvania, Golovrata kokoška, Golovrate kokoš

Herkunft
Landhuhnschlag Europas von nicht nachweisbarer Herkunft; in Rumänien und Deutschland rassisch durchgezüchtet.
Gesamteindruck
Kräftiger, mittelhoch gestellter Landhuhnschlag, dessen Körper von der Seite gesehen ein nach hinten geneigtes Rechteck im Verhältnis 1:2 bildet. Der Hals und Kropf federfrei und rothäutig, der Brustkiel federfrei. Auf dem Kopf ein Schopf mit aufliegender und hinten spitz zulaufende Befiederung. Einfach- und Rosenkamm sind anerkannt. Das Gefieder bei federfreiem Brustkiel knapp anliegend.

Rassemerkmale HAHN
Rumpf
gestreckt
walzenförmig
leicht abfallende Körperhaltung

Hals
leicht S-förmig gebogen
federfrei
rote Hautfarbe
einzelne Federstoppeln an der Vorderseite des Halses gelten nicht als grober Fehler

Rücken
mittellang
nach hinten sich leicht verjüngend

Schultern
breit
etwas gerundet
bedingt durch den fehlenden Halsbehang optisch etwas auffälliger

Flügel
mittellang
fest anliegend

Sattel
gerundet
mit langen Behangfedern ohne Polsterbildung

Schwanz
gut mittellang
mit voller Besichelung
angehoben getragenen

Brust
voll
breit
beiderseits mit zwei Federstreifen besetzt
jedoch muss das Seitengefieder die Brust vollständig bedecken

Bauch
breit
gut ausgebildet

Kopf
mittelgroß
bei den Einfachkämmigen mit Kamm und Kehllappen drei gleiche Teile bildend
spitz verlaufende, schopfähnliche Befiederung über dem Genick

Gesicht
rot
unter den Augen mit kleinen Federchen besetzt

Kamm
a) EINFACHKAMM:
klein
mäßig tief gezackt
Kammfahne gut gerundet, leicht vom Nacken abstehend

b) ROSENKAMM:
mittelgroß
fest aufsitzend
klein geperlt
kurzer, runder Dorn
der Nackenlinie folgend, ohne aufzuliegen

Kehllappen
mittellang
möglichst rund
fein im Gewebe

Ohrlappen
rot
sich möglichst wenig von der Gesichts- und Halshaut abhebend

Augen
orangerot
bei den Farbenschlägen schwarz und blau-gesäumt bis dunkelrot

Schnabel
kräftig
farblich in Anlehnung an die Lauffarbe

Kropf
rot
ebenfalls federfrei
aber von den seitlichen Federfluren ein Drittel überdeckt

Schenkel
kräftig
flurweise so befiedert, dass die nackten Stellen bedeckt werden, außer auf der Innenseite, wo unten ein kleines Dreieck frei bleiben muss

Läufe
mittellang
feinknochig
völlig federfrei
Farbe siehe unter Farbenschläge

Zehen
mittellang
gerade
gut gespreizt

Gefieder
anliegend
Körper nur streifenweise mit Federn besetzt
jedoch so, dass alles gut bedeckt ist


Rassemerkmale HENNE
dem HAHN gleichend, bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede
fast waagerechte Körperhaltung
volle, tiefe Brust
voller Bauch
die Halsfarbe erscheint etwas heller als beim HAHN
die schopfartige Federkappe erscheint rundlich


Grobe Fehler Rassemerkmale
schwacher, schmaler Körper
nicht genügend ausgeformte Hinterpartie
Federbüschel am Hals
steile Schwanzhaltung
Hängeflügel
befiedertes Gesicht
schwärzliche Gesichts- oder Nackenfarbe
zu große Kämme
Emaille in den Ohrscheiben
gelbe Hautfarbe
fehlendes, federfreies Schenkeldreieck


Farbenschläge
schwarz
HAHN und HENNE
- rein schwarz mit käfergrünem Glanz
- Lauffarbe schwarz bis schiefergrau
- Sohlenfarbe fleischfarbig

Grobe Fehler
- violett im Glanz
- rost
- starker Schilf
- zu helle Lauffarbe


weiß
HAHN und HENNE
- rein weiß
- Lauffarbe fleischfarbig
Grobe Fehler
- farbige Federn
- starker gelber Anflug


blau-gesäumt
HAHN und HENNE
- reines, gleichmäßiges, nicht zu helles graublau
- jeder Feder mit mehr oder weniger dunklem Saum
- Kopffedern und Sattelbehang schwarzblau
- Flügeldecken beim HAHN im blau dunkler
- Schwanz blau

- Lauffarbe schieferblau bis bleigrau
Grobe Fehler
- stark ungleichmäßige, graublaue Grundfarbe
- fehlende Säumung
- Brauntöne im Gefieder
- Schilf


rot
HAHN und HENNE
- gleichmäßige, satte, glanzreiche, rote Oberfarbe
- schwarz in Schwingen und Schwanz gestattet
- Untergefieder rot, leicht grau gestattet

- Lauffarbe fleischfarbig
- einige farbige Schuppen gestattet

Grobe Fehler
- zu helle oder stark fleckige Oberfarbe
- viel Ruß im Untergefieder
- Schilf


gelb
HAHN und HENNE
- gleichmäßige, glänzende, satt gelbe Oberfarbe
- Flügeldecken und Sattelbehang beim HAHN etwas satter
- Untergefieder und Federschaft gelb
- schwarz in Schwingen und Schwanz gestattet

- Lauffarbe fleischfarbig
Grobe Fehler
- zu rote, strohige oder stark fleckige Oberfarbe
- viel Ruß
- Schilf


gesperbert
HAHN und HENNE
- jeder Feder in mehrfachen Wechsel von schwarz und blaugrau leicht bogig quer gesperbert
- beim HAHN in gleicher Breite
- bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen
- die Zeichnung ist nicht scharf gezeichnet
- das Untergefieder nur schwach gezeichnet

- Lauffarbe fleischfarbig
- einige farbige Schuppen gestattet

Grobe Fehler
- Braunton im Gefieder
- Schilf in Schwingen und Schwanz


wildbraun
HAHN
- Kopffedern dunkel goldfarbig
- Schulterdecken und Rücken rotgold
- Sattelbehang rotgoldfarbig mit schwarzen Schaftstrichen
- Federstreifen der Brust schwarz
- Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand
- Armschwingen-Innenfahne und Federenden schwarz
- Außenfahne braun, das Flügeldreieck bilden
- Binden grün glänzend schwarz
- Brust, Schenkel und Bauch schwarz
- Schwanz schwarz mit käfergrünem Glanz

HENNE
- Kopffedern dunkel goldfarbig
- Rücken, Schultern und Flügeldecken graubraun mit möglichst gleichmäßiger schwarzer Rieselung und scharf hervortretenden helleren Federkielen
- Brust rostrot, zum Bauch hin grauer werdend
- Schwingen und Schwanz schwarzbraun


- Lauffarbe fleischfarbig

Grobe Fehler
HAHN:
- zu helle strohige Goldtöne
- zu viel braune Zeichnung in Brust und Schenkeln
- violett im Gefieder
- Schilf

HENNE:
- zu helle, graue Mantelfarbe
- stark ungleichmäßige Rieselung
- Flitterbildung und Säumung
- Schilf


schwarz-weißgescheckt
HAHN
- Grundfarbe schwarz mit grünem Glanz
- die Zeichnung der einzelnen Federn besteht aus einem V-förmigen, rein weißen Fleck (Tupfen) an den Federspitzen
- auf Brust, Flügeldecken und Schenkeln möglichst gleichmäßig
- Sattelbehangfedern ebenfalls mit weißen Federspitzen
- Sichel- und Steuerfedern möglichst schwarz mit weißen Federenden
- Untergefieder schwarzgrau

HENNE
- über den ganzen Körper satt schwarz
- so gleichmäßig wie möglich gezeichnet
- möglichst viele Federn sollen die V-förmige weiße Spitze zeigen
- im ersten Jahr tritt die Zeichnung vielfach zarter und nicht so scharf auf, wie bei mehrjährigen Tieren
- bis zu zwei weiße Handschwingen je Flügel gestattet


- Lauffarbe fleischfarbig mit dunklen Flecken

Grobe Fehler
- fehlender Glanz
- zu schwache, zu grobe oder stark verschwommene Zeichnung
- zu viel weiß in den Schwingen
- Schilf in Steuer- und Sichelfedern beim HAHN
- rote Federn auf den Flügeldecken


GEWICHTE
HAHN
2,50 - 3,00 kg

HENNE
2,00 - 2,50 kg

LEGELEISTUNG
1. JAHR
180 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
55 g
SCHALENFARBE DER EIER
weiß bis cremefarbig
RINGGRÖßEN
HAHN
20,0 mm

HENNE
18,0 mm