Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Satsumadori

Satsumadori

Satsumadori

Herkunft
Im Süden Japans erzüchtet, 1996 nach Deutschland eingeführt.
Gesamteindruck
Elegantes Kampfhuhn mit gut mittelhohem Stand, aufgerichteter Körperhaltung, herausforderndem Blick und auffälligem schirmartigem Schwanzaufbau.

Rassemerkmale HAHN
Rumpf
muskulös
breit
voll
aufgerichtete Haltung

Hals
mittellang
gerade
Behang bis auf die Schultern reichend

Rücken
mittellang
zum Schwanz hin etwas schmaler werdend

Schultern
breit
angehoben
vorstehend, besonders in Erregung

Flügel
groß
kräftig
anliegend
parallel zum Rücken getragen

Sattel
gut ausgebildeter Behang
Schwanz
auffällig lang
leicht ansteigend
Steuerfedern schirmartig gewölbt angeordnet und gespreizt
die zahlreichen langen und schmalen Nebensicheln hängen durch die gespreizten Steuerfedern hindurch und berühren fast den Boden

Brust
breit
gerundet
fest bemuskelt
angehoben

Bauch
wenig entwickelt
Kopf
klein
rund
Augenbrauen betont

Gesicht
lebhaft rot
teilweise mit kleinen Federn besetzt

Kamm
mittelgroßer, fester, dreireihiger Erbsenkamm
am Ende leicht aufstrebend

Kehllappen
nur angedeutet
kleine Kehlwamme

Ohrlappen
klein
rot

Augen
hellorange bis hellgelb
Schnabel
kurz
kräftig
fast gerade
gelblich hornfarbig

Schenkel
hervortretend
stark bemuskelt

Läufe
gut mittellang
breit gestellt
stark
glatt
mit guter Sporenbildung
gelb

Zehen
mittellang
kräftig
gerade

Gefieder
dicht
fest anliegend
ohne Kissenbildung
üppiges Schwanzgefieder mit schmalen Nebensicheln
sichtbares Flaumgefieder im Übergang beim HAHN gestattet


Rassemerkmale HENNE
bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede dem HAHN entsprechend
Schwanz gut gewölbt und gefächert


Grobe Fehler Rassemerkmale
kleiner, schwacher, zu wenig bemuskelter Körper
mangelhafte Schulterung
enger Stand
waagerechte Körperhaltung
fehlende Schenkelfreiheit
geringe Steuerfedernspreizung
zu knappe Befiederung
zu kurze Besichelung
Kissenbildung
langes Gesicht
zu großer oder umliegender Kamm
geschlossener Aufbau der Steuerfedern


Farbenschläge
Allgemeines
Die Bewertung der Farbe und Zeichnung spielt bei dieser Kampfhuhnrasse gegenüber dem Typ und der rassespezifischen Schwanzform eine untergeordnete Rolle.

wildbraun
HAHN
- Kopf rotbraun
- Hals- und Sattelbehang rotbraun mit schwarzen Schaftstrichen im unteren Drittel des Behanges
- Rücken, Schultern und Flügeldecken rotbraun
- Handschwingen schwarz mit schmalem braunem Außensaum
- Armschwingen mit schwarzer Innenfahne und Spitze, außen braun, das Flügeldreieck bildend
- Flügelbinden und Schwanz schwarz mit Grünglanz
- Brust, Schenkel und Bauch schwarz

HENNE
- Kopf rotbraun
- Hals rotbraun mit schwarzen Schaftstrichen
- Mantelgefieder rostbraun mit dichter, schwärzlicher Rieselung und hellbrauner Nervzeichnung
- Brust, Schenkel und Bauch braun

Grobe Fehler
HAHN:
- strohfarbiger Hals- und Sattelbehang
- stark gezeichnete Brust
- weiße Federn in Schwingen und Schwanz

HENNE:
- helles und fleckiges Mantelgefieder
- schwache Rieselung
- fehlende Nervzeichnung
- Schilf


silber-wildfarbig
HAHN und HENNE
- in der Zeichnungsanlage wie wildbraun
- doch silberweiß an Stelle von gold und braun
- die HENNE auf der Brust dunkelgrau
- Schenkel und Bauch silbergrau

Grobe Fehler
- Zeichnungsfehler wie bei wildbraun
- viel gelb und braun im Gefieder


weiß
HAHN und HENNE
- rein weiß
- Schmuckgefieder alter HÄHNE etwas cremefarbig gestattet

Grobe Fehler
- andersfarbige Federn

GEWICHTE
HAHN
3,00 - 3,50 kg

HENNE
2,20 - 2,70 kg

LEGELEISTUNG
1. JAHR
100 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
45 g
SCHALENFARBE DER EIER
gelblich weiß bis hellbraun
RINGGRÖßEN
HAHN
20,0 mm

HENNE
18,0 mm