Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Shamo

Shamo

Shamo, Combattente Shamo, Shamo's, Bojowiec Shamo, O-Shamo, Šamo, Bojovnice šamo, Šamo

Herkunft
Ein von Siam nach Japan eingeführtes Kampfhuhn, das in Deutschland 1953 unter dem Namen Shamo Eingang fand.
Bedeutung
Shamos sind eine auf Wesen und Charakter gezüchtete Rasse. Sporthuhn mit voll erhaltenen Kämpfereigenschaften.
Gesamteindruck
Ein sehr großes, hoch gestelltes, sehr muskulöses Huhn mit sehr kurzem, knappem, dicht anliegendem Gefieder; fast senkrecht aufgereckte Haltung; langer Hals; raubvogelartiger Kopf und finsterer Blick.

Rassemerkmale HAHN
Rumpf
sehr breit
mit gerader Rückenlinie
nach hinten sich stark eiförmig verjüngend

Hals
sehr lang
in kühnem Bogen getragen
mit ganz kurzem, spärlichem Behang
mit kammartig zusammenschließenden Nackenfedern
der Behang darf die Schultern nicht erreichen

Rücken
lang
breit
gerade

Schultern
eckig
vorstehend
sehr hochgezogen

Flügel
kurz
breit
vorn hochgezogen
dicht anliegend
die nackten Flügelknochen (Rosen) zeigend

Sattel
sehr kurzer spärlicher Behang
Schwanz
schmal
lang
stets gesenkt getragen
nur wenig gebogene Sichelfedern
diese und die Steuerfedern oft übermäßig lang

Brust
breit
wenig gewölbt
das nackte Brustbein tritt stark hervor

Bauch
wenig entwickelt
eingezogen

Kopf
mittellang
sehr breit
mit sehr ausgewölbtem Schädel
im Genick absetzend

Gesicht
stark entwickelte Backenmuskulatur
starke Augenbrauenwülste

Kamm
kleiner, wenig entwickelter Erbsenkamm
Kehllappen
fehlen oder sind höchstens angedeutet
an der Kehle nackte rote Haut, die sich bis zum Oberhals hinzieht (Wamme)

Ohrlappen
rot
sehr klein

Augen
perlfarbig bis orangegelb
tiefliegend mit finsterem Blick

Schnabel
sehr stark
breit und hoch angesetzt
gut gebogen
gelb oder hornfarbig bis dunkel

Schenkel
über mittellang
muskulös
mit sehr knapper Befiederung
sich deutlich vom Körper abhebend
in den Fersen leicht gewinkelt

Läufe
Über mittellang
etwas kürzer als die Schenkel
sehr kräftig
doch nicht zu grob geschuppt
starke und scharfe Sporen
je nach Gefiederfarbe satt gelb bis weidengrün
schwärzlich angelaufen gestattet

Zehen
lang
kräftig
gut gespreizt mit kräftigen, starken Krallen
fest aufgesetzte Hinterzehen

Gefieder
kurz
knapp
dicht anliegend


Rassemerkmale HENNE
etwas weniger groß
flacher in der Haltung
Sporenbildung gestattet


Grobe Fehler Rassemerkmale
fehlende Breite
geringe Höhe
kurzer Hals
waagerechter oder gewölbter Rücken
flache Schultern
hoch getragener Schwanz
langer schmaler Kopf
dünner Schnabel
nicht hervortretende Schenkel
dünne Läufe
weiches Gefieder


Farbenschläge
Allgemeines
Zugunsten von Typ, Form und besonderen Rassemerkmalen sind zuchtstandsbezogen Farbe und Zeichnung von untergeordneter Bedeutung, jedoch muss die Zuordnung zum gemeldeten Farbenschlag klar erkennbar sein.

fasanenbraun
wildfarbig
blau-wildfarbig
goldhalsig
gold-weizenfarbig
blau-weizenfarbig
silber-weizenfarbig
rotgesattelt (weiß-goldhalsig)
birkenfarbig
schwarz-rot
blau-rot
schwarz-silber
blau-silber
schwarz
weiß
blau
gesperbert
schwarz-weißgescheckt
weiß-schwarzgescheckt
rot-bunt
blau-bunt

GEWICHTE
HAHN
4,0 kg und mehr

HENNE
3,0 kg und mehr

nach oben ist bei HAHN und HENNE keine Grenze gesetzt
LEGELEISTUNG
1. JAHR
80 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
55 g
SCHALENFARBE DER EIER
bräunlich
RINGGRÖßEN
HAHN
24,0 mm

HENNE
22,0 mm