Standard of Perfection for Poultry and Bantams worldwide

World Poultry and Bantam Association NPO-NGO

Tuzo

Tuzo

Tuzo, Tuzo's

Herkunft
Aus kleinen, indischen Asilvarianten und japanischen Kämpferrassen in Japan für den Hahnenkampf gezüchtet. 1983 in Deutschland als Rasse anerkannt.
Gesamteindruck
Klein und elegant, mit aufgerichteter Haltung, mittelhoher Stellung, knapper Befiederung und gut entwickelter Schwanzpartie.

Rassemerkmale HAHN
Rumpf
mittellang
breit
nach dem Sattel zu schmaler werdend

Hals
mittellang
gut gebogen
aufrecht getragen
Behang kurz
die Schultern nur erreichend, nicht bedeckend

Rücken
mittellang
vorn breit
nach hinten schmaler werdend
stark abfallend getragen
gerade

Schultern
hoch gezogen
Flügel
kurz
breit
deutlich abgesetzter Flügelbug
anliegend getragen
die nackten Flügelknochen (Rosen) zeigend

Sattel
sehr kurzer, knapper Behang
Schwanz
gut entwickelt
ziemlich lang
gesenkt getragen
Sicheln nur mäßig gebogen

Brust
breit
gut gerundet
etwas nach vorn getragen

Bauch
nur knapp entwickelt
eingezogen

Kopf
rund
mit breiter Stirn
deutliche Augenbrauen
im Genick etwas absetzend

Gesicht
glatt
rot

Kamm
dreireihiger Erbsenkamm
klein
rot

Kehllappen
klein oder nur angedeutet
nackte, rote Kehle zeigend
bei Alttieren deutliche Kehlwamme

Ohrlappen
sehr klein
rot

Augen
perlfarbig bis gelblich
bei Jungtieren gelb bis orangefarbig

Schnabel
kurz
kräftig
gut gebogen
Farbe siehe unter Farbenschläge

Schenkel
gut mittellang
muskulös
im Fersengelenk nur wenig gewinkelt

Läufe
gut mittellang
feinschuppig
relativ starke Sporenbildung
Farbe siehe unter Farbenschläge

Zehen
gut gespreizt
Gefieder
fest anliegend
knapp
kurz
glanzreich


Rassemerkmale HENNE
entspricht dem HAHN bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede
in der Körperhaltung etwas flacher
das Gesicht teilweise dunkler


Grobe Fehler Rassemerkmale
waagerechte Körperhaltung
zu große Kehllappen
fehlende Kehlwamme bei Alttieren
langer, spitzer Kopf
dünner, spitzer Schnabel
zu tiefe Stellung
nach außen gewinkelte Fersengelenke
lose Befiederung


Farbenschläge
schwarz
HAHN und HENNE
- tief schwarz mit leuchtend grünem Glanz
- wenig weiß oder rot gestattet

- Schnabelfarbe dunkelhornfarbig bis schwarz
- Lauffarbe dunkel oliv bis schwarz
- helle bzw. gelbliche Sohle
- bei Alttieren aufgehellt gestattet

Grobe Fehler
- fehlender Grünglanz
- zu viel rot oder weiß im Gefieder
- viel weiß in Schwingen oder Schwanz
- aufgehellte Lauffarbe bei Jungtieren


weiß
HAHN und HENNE
- leicht gelblicher Anflug oder wenige schwarze Farbeinlagerungen im Gefieder gestattet
- Schnabelfarbe hell bis hellhornfarbig
- Lauffarbe fleischfarbig bis hellgrau
- helle Sohle

Grobe Fehler
- zu starker gelber Anflug
- zu viel farbige Einlagerungen


gold-weizenfarbig
HAHN
- Kopf goldbraun
- Hals- und Sattelbehang dunkel goldgelb ohne Schaftstriche
- Schultern und Rücken goldrot
- Handschwingen schwarz mit braunem Außensaum
- Armschwingen-Innenfahne schwarz, Außenfahne braun, das Flügeldreieck bildend
- Flügelbinden, Brust, Bauch, Schenkel und Schwanz schwarz

HENNE
- Kopf- und Halsgefieder rötlich braun
- geringe matt schwarze Einlagerungen am Halsbehangende gestattet
- Mantelfarbe weizenfarbig
- Schwingen dunkel weizenfarbig mit schwarzbraunen Einlagerungen auf der Innenfahne


- Schnabelfarbe hornfarbig
- Lauffarbe fleischfarbig

Grobe Fehler
HAHN:
- schwarzes Flügeldreieck
- zu wenig goldrot auf Rücken und Flügeldecken
- Zeichnung auf der Brust
- starker Schilf

HENNE:
- zu helle oder zu braune Mantelfarbe
- starker Schilf


blau
HAHN und HENNE
- Grundfarbe ein möglichst gleichmäßiges, mittleres graublau
- mit oder ohne Säumung
- Kopf, Hals- und Sattelbehang, Rücken, Flügeldecken und Schwanz beim HAHN deutlich dunkler
- Halsbehang bei der HENNE deutlich dunkler

- Schnabelfarbe dunkelhornfarbig bis schwarz
- Lauffarbe dunkelschiefergrau
- bei der HENNE bis schwarz
- mit heller bzw. gelblicher Sohle
- bei Alttieren aufgehellt gestattet

Grobe Fehler
- viel weiß in Schwingen und Schwanz
- rote Federn in den Behängen
- rostiger Anflug
- aufgehellte Lauffarbe bei Jungtieren


gesperbert
HAHN und HENNE
- jede Feder im mehrfachen Wechsel von schwarz mit hell blaugrau leicht bogig quer gesperbert
- beim HAHN in gleicher Breite
- bei der HENNE sind die schwarzen Federteile etwas breiter als die hellen
- die Zeichnung ist klar, aber nicht scharf abgegrenzt
- das Untergefieder nur schwach gezeichnet

- Schnabelfarbe hellhornfarbig
- Lauffarbe fleischfarbig
- bei der HENNE grauer Anflug gestattet

Grobe Fehler
- stark verschwommene Sperberung
- zu wenig gesperberte Schwingen
- brauner oder gelber Anflug
- Schilf


schwarz-weißgescheckt
HAHN und HENNE
- Grundfarbe sattes schwarz mit Grünglanz
- Federenden mit weißer Spitze oder unregelmäßigen, weißen Flecken
- die Zeichnung beim HAHN entspricht den geschlechtsbedingten Federformen
- bei der HENNE möglichst gleichmäßig verteilte Zeichnung
- rein weiße Federn in den Schwingen gestattet
- im Alter nimmt die weiße Zeichnung zu

- Schnabelfarbe dunkel hornfarbig
- Lauffarbe dunkel oliv bis schwarz
- mit heller bzw. gelber Sohle
- helle Schuppen und aufgehellte Farbe bei Alttieren gestattet

Grobe Fehler
- fehlender Gefiederglanz
- rote Federn in den Behängen
- vorherrschend weißes Gefieder bei Jungtieren


GEWICHTE
HAHN
1,30 - 1,50 kg

HENNE
1,00 - 1,20 kg

LEGELEISTUNG
1. JAHR
80 EIER
BRUTEIER-GEWICHT ab
35 g
SCHALENFARBE DER EIER
weiß oder gelblich
RINGGRÖßEN
HAHN
16,0 mm

HENNE
15,0 mm