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Brabanter


Brabanter

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Die Brabanter erhielten ihren Namen nach der niederländischen Provinz Nordbrabant, wo sie seit mehreren Jahrhunderten nachweislich existieren. Den Beweis dafür liefern alte Gemälde des holländischen Malers DE HONDECOETER, aus dem 17. Jahrhundert. Die dort abgebildeten Tiere zeigen viel Ähnlichkeit mit den heutigen Brabantern.

In Deutschland hat sie der Pionier der Rassegeflügelzucht ROBERT OETTEL schon 1854 gezüchtet. Für die Brabanter und deren Zwerge gibt es seit Ende der neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts einen eigenen Sonderverein, was der Rasse gut getan hat, denn dadurch konnte eine zielgerichtete Betreuung der Mitglieder erfolgen und die Rasse wurde zuletzt enorm verbreitet.

Der relativ mittelgroße und leicht gebaute Körper, wurde in den letzten Jahren wieder etwas mehr dem Standardgewicht angeglichen. Damit wird die Form, die im Standard mit breit und nach hinten schmaler werdend bezeichnet wird, wieder besser verkörpert. Allgemein sollen sie ein bewegliches Landhuhn darstellen, das vor allem in der Brust gut gerundet und ausladend sein sollte, so dass dadurch eine schöne volle Unterlinie entsteht. Der Schwanz ist verhältnismdßig groß, mit recht vielen Nebensicheln und wird etwas offen getragen.

Der Kopf ist bei dieser Rasse der Blickfang. Das schwierigste dabei ist die Haube, die voll und möglichst dicht sein sollte, dabei aufrecht stehend und nach oben ziemlich spitz auslaufend. Dazu erscheint sie an den Seiten zusammengedrückt, was eigentlich die typische Helmhaube ausmacht. Diese Haubenform sollte keine Schädelerhöhung als Unterlage besitzen, sondern nur eine verdickte Haut, die dieser Haube den festen Sitz bietet. Vor der Haube sollten zwei möglichst gleich lange und runde Hörner sein, mit möglichst nicht zu viel Vorfleisch. Den Oberschnabel zieren die aufgeworfenen Nasenlöcher, die in der äußeren Form wie ein Hufeisen aussehen. Vor dieser Nase kann eine kleine Fleischwarze sitzen, was aber nicht unbedingt gefordert wird; Tiere mit Fleischwarze weisen aber oft besondere Vitalität auf. Die Augenfarbe ist orangefarbig bis bräunlich, je nach Gefiederfarbe. Der Bart sollte federreich sein und in Backen- und Kinnbart getrennt. Der Kinnbart sollte möglichst, zumindest bei der Henne, die Kehllappen vollkommen verdecken und recht lang an der Kehle hängen, was voraussetzt, das eine Hautfalte dort vorhanden ist. Der Backenbart sollte seitlich bis an die Augen reichen, ohne die Sicht zu behindern.

Farbenschläge: blau-gesäumt, chamois, gesperbert, gold, gold-blau, perlgrau, schwarz, silber, weiß

BILDER

1,0   1,0

0,1

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