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Brügger Kämpfer


Brügger Kämpfer

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Diese belgische Rasse ist die schwerste Kämpferrasse in unserem Standard. Der Hahnenkampf hatte in Belgien eine sehr lange Tradition. So wurden in die vorhandenen belgischen Kämpfer im Landhuhntyp eine Vielzahl anderer Kämpferrassen, wie Malaien, Altenglische, aber auch französische Kämpfer eingekeuzt. Als Ergebnis entstanden mehrere Zuchtrichtungen, so neben dem Brüsseler Typ, auch der Lütticher Kämpfer.

Leider haben die Brügger Kämpfer bis heute zu wenig Anhänger gefunden, die sich mit ihrer Zucht beschäftigen, so dass derzeit, zumindest in Deutschland, keine merklichen Fortschritte in der Zucht zu verzeichnen sind.

Diese großen Tiere brauchen ein gehaltvolles Futter, man kann sie in der Aufzucht mit den Puten vergleichen, denn nur so sind eine entsprechende Knochenstärke und ausreichend Muskelaufbau zu erreichen. Um zu den Ausstellungen fertige Tiere zu haben, muss man früh im Jahr brüten, da die Rasse eine lange Entwicklungszeit braucht. Küken die im März schlüpfen und mit der Sonne wachsen, werden oft die schönsten Tiere, wenn sie fertig sind.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Brügger mit anderen Rassen gekreuzt, eine ganze Reihe vortrefflicher Wirtschaftshühner geliefert haben. In der Geflügelzucht stellen sie eine Art des Urhuhnes dar und zählen als Genreserve, so dass wir auf diese Art keinesfalls verzichten können.

Der Rasse ist eine hoch gestreckte Form, mit breitem, aber gradem und waagerechtem Rücken eigen. Der mit kurzen Steuerfedern recht voll besichelte und nicht zu lange Schwanz, sollte bei den Brüggern nur leicht angehoben getragen werden. Der Rumpf ist allgemein recht käftig, dazu sehr breit und nur mäßig gestreckt, Ergänzt wird das durch die breite und starke Brust. Die relativ hohen und muskulösen Beine, der raubvogelartige, finstere Gesichtsausdruck, und die recht knappe und harte Feder, sind typische Merkmale der Kämpfer. Den Kopf ziert ein maulbeerfarbiger bis schwarz-roter Erbsenkamm, der an der Basis schmal ist. Der Schnabel soll lang und stark, an der Spitze nach unten gebogen sein. Ein Schwerpunkt sind auch die stark überbauten Augenbrauen. Bei Hähnen sind Doppelsporen ein Vorzug, aber auch Hennen mit beidseitiger Sporenbildung, erhalten den Vorrang.

Wenn auch bei der Bewertung die Farbe eine untergeordnete Rolle spielt, so sollen die Tiere aber möglichst einem Farbenschlag zuzuordnen sein.

Farbenschläge: birkenfarbig, blau, blau-birkenfarbig, blau-goldhalsig, blau-orangebrüstig, blau-rot, blau-silber, blau-silber mit roten Schultern beim Hahn, blau-silberhalsig, blau-silberhalsig mit Orangerücken, goldhalsig, orangebrüstig, schwarz, schwarz-rot, schwarz-silber, silberhalsig, silberhalsig mit Orangerücken, weiß

BILDER

1,0   1,0

0,1

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