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Marans


Marans

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Marans wurden um 1900, im Westen Frankreichs, in und um die namensgebende Stadt, erzüchtet, gelangten aber erst 1986, mittels Bruteier, von Frankreich nach Deutschland. Hier wurden sie im schwarz-kupfernen Farbenschlag 1995 anerkannt und in den Standard aufgenommen. Seit dem sind sie auch bei uns, speziell wegen ihres dunkel schokoladenbraunen Eies, sehr gefragt. Aber gerade das ist noch nicht in allen Linien so gefestigt. Schon die Bruteier des ersten Importes waren in der Farbe recht unterschiedlich und nur wenige zeigten die geforderte dunkle Farbe.

Aus den damals importierten Eiern schlüpften 21 Küken, die etwas unterschiedlich in Größe und Farbe waren. Die Aufzucht war problemlos. Sie machten den Eindruck, dass sie vor Stärke und Kraft nur so strotzten. Glücklicherweise wurden die Küken gekennzeichnet, die aus den dunkelbraunen Eiern stammten. So dass man von diesen Küken einen Zuchthahn einstellte, denn nur so kann man das Hauptmerkmal, das dunkelbraune Ei, in der Erbmasse erhalten. Das sollten sich alle Züchter auf die Fahne schreiben, nur einen Hahn zur Zucht einzustellen, der eine Mutter hat, die große braune Eier legt.

Allgemein sind Marans recht gute Leger von relativ großen Eiern, die für unsere Regionen etwas ungewöhnlich sind. Wenn eine Henne brütet, legt sie im Jahr etwa 40 Eier weniger. Doch sie kann bei ihrer in der Rasse liegenden Ruhe, auch als Führhenne verwendet werden, denn Marans-Hennen sind allgemein ausgezeichnete Mütter. Sie sind insgesamt ein kräftiges, robustes, aber dennoch, ein bewegliches Huhn mit vollem, breitem, aber nicht plumpem Körper. Als besonderes Merkmal zeigen sie leicht befiederte Außenläufe und Außenzehen. Der Körper wird ziemlich lang, dazu breit und tief gefordert, mit guten Rundungen. Beim Hahn ist die Haltung leicht abfallend, die der Henne fast waagerecht. Die meisten gezeigten Tiere sind derzeit jedoch am untersten Limit der Gewichtsvorgabe. Oftmals wird auch die Forderung mit der breiten, vollen und gut gerundeten Brust nicht erfüllt, was natürlich dann am Gewicht fehlt.

Die Flügel und der Schwanz sind ziemlich kurz in der Feder. Letzterer sollte breit im Ansatz sein, dann leicht schmaler werden und halbhoch getragen. Er ist mit kurzen, aber vielen, Sichelfedern beim Hahn und voller Schwanzeindeckung bei der Henne versehen. Die Schenkel sind käftig, aber nur wenig sichtbar, dazu die Läufe mittellang.

Den Kopf ziert ein Einfachkamm von mittlerer Größe, mit relativ tiefen Zacken, aber groben Gewebe. Die Kehllappen sind mittelgroß und gut gerundet. Rot und nicht zu groß, sollten die Ohrlappen sein, das Auge lebhaft dunkelrot bis orange.

Farbenschläge: blau-kupfer, gesperbert, gold-weizenfarbig, goldbraun, goldhalsig, schwarz, schwarz-kupfer, schwarz-silber, schwarz-goldgesperbert, schwarz-silbergesperbert, weiß, weiß-schwarzcolumbia

BILDER

1,0   1,0   1,0

0,1   0,1   0,1

1,3

Eier

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