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Phönix


Phönix

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Die Phönix sind nach Überlieferungen, durch HUGO DU ROI, aus goldhalsigen Onagadori und Altenglischen Kämpfern entstanden, so dass sie eine reine deutsche Rasse sind. Man bezeichnete sie in Deutschland jedoch lange als Phönix-Shokoku, was nicht nur irreführend, sondern falsch war. Denn die Shokoku sind in Japan eine eigenständige Rasse mit gelber Lauffarbe. Dazu kommt, dass sie oft mit den Onagadori "in einen Topf" geworfen wurden, was ebenso irreführend war, denn mausern die Phönix in jedem Jahr ihr Schwanzgefieder, so ist das bei den Onagadori unerwünscht, will man die außerordentliche Schwanzpracht erhalten. Folglich war eine Standardtrennung und -neufassung für beide Rassen 1998 mehr als überfällig.

Dabei ist unbestritten, dass einige der heutigen Phönix, im Januar noch nicht trocken in der Feder sind, so dass man annehmen muss, dass auch hier noch der Langschwanz-Faktor der Onagadori vorhanden ist. Wobei bei diesen Tieren das Wachstumstempo der Sichelfedern keineswegs so schnell ist. Auch könnte es sich dabei um Kreuzungen beider Rassen handeln, die irgendwann einmal vorgenommen wurden.

Phönix stellen ein elegantes, schlankes und gut mittelhoch gestelltes Huhn dar. Der Rumpf wird lang und walzenförmig gewünscht, dazu nur leicht abfallend in der Haltung. Der Hals wird gut mittellang verlangt. Er ist mit sehr langem, aber schmalfedrigen Behang, der weit die gut gerundeten Schultern überdeckt, versehen. Die Flügel werden hoch getragen, sind gut geschlossen und fest anliegend. Der Sattel ist reichlich befiedert, mit sehr langen schmalen Federn, die in voller Reife fast den Boden berühren. Vom Sattel sollte sich, ohne abzusetzen, der Schwanz anschließen, mit langen und festen Steuerfedern und sehr langen schmalen Haupt- und Nebensicheln, die den Boden, bei voller Reife, berühren. Dabei wird aber eine waagerechte Schwanzhaltung gefordert, so dass Schleppschwänze ungern gesehen werden. Die Brust ist gut gerundet und kaum vorgewölbt. Gut mittellang und durch die feste Feder gut sichtbar, werden die Schenkel verlangt. Die Läufe sind blaugrau in der Farbe.

Das Gefieder ist bei den Phönix allgemein sehr lang und fest anliegend, mit nur wenig Flaum und elastischen Federschäften im Schmuckgefieder.

Der recht zarte und kleine Kopf weist ein rotes Gesicht mit feinem Gewebe auf. Der kleine Einfachkamm wird relativ fein gezackt verlangt, die Kammfahne darf nicht aufliegen. Nur klein und rund sind auch die Kehllappen, die Ohrscheiben klein, weiß und glatt in der Oberfläche. Orangerot bis rot werden dagegen die Augen verlangt.

Farbenschläge: blau-goldhalsig, goldhalsig, goldrot mit schwarzem Schwanz, orangehalsig, schwarz, silberhalsig, silberhalsig mit Orangerücken, weiß, wildfarbig

BILDER

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