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Plymouth Rocks


Plymouth Rocks

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Diese Rasse sorgte in ihrer Heimat USA, durch die Kombination von Leistung und Schönheit, sprich gleichmäßige und kontrastreiche Streifung, schon kurz nach ihrer Entstehung, für Begeisterung unter den Züchtern. Sie wurde um 1850 aus einfachkämmigen Dominikanern und schwarzen Cochin sowie schwarzen Javahennen erzüchtet und erstmals 1869, in Worcester Massachusetts, gezeigt. Dabei fand sie so großen Anklang, dass sie schon in den ersten Standard der USA, 1874, mit aufgenommen wurde. BRUNO DÜRIGEN findet 1871 in seinem Buch "Die Geflügelzucht" für sie recht lobende Worte.

Bereits vor der Aufnahme in den amerikanischen Standard, kamen die ersten Plymouth Rocks nach England. Durch Kapitän B. BECKER, der 1879 per Schiff Tiere von New York nach Greifswald brachte, betraten sie ersrmals deutschen Boden. 1880 und 1887 erfolgten durch H. MARTEN, Lehrte, Importe aus Großbritannien, worauf sie in Deutschland sofort begeisterce Züchter fanden, so dass am 1. April 1901 die "Vereinigung der Züchter gesperberter Plymouth Rocks" gegründet werden konnte. Durch direkt aus Amerika eingeführte Tiere neuer Zuchtrichtung und intensive Zuchtarbeit der deutschen Zichter, wurden sie danach vor allem in ihren rassigen Merkmalen gewaltig verbessert. Am 25.lanuar 1909 erfolgte die Umbenennung von "gesperbert" in "gestreift", da diese Bezeichnung unzweifelhaft treffender war.

Plymouth Rocks sind ein relativ großes und kräftiges sowie mäßig gestrecktes Huhn. Der Rumpf sollte lang und breit sowie tief sein, der Rücken breit und mittellang. Er geht in gleicher Breite in den nur leicht ansteigenden Sattel und Schwanz über.

Die Flügel werden hoch getragen und sollten nicht zu lang sein, dazu fest anliegend. Um den Rechtecktyp zu unterstreichen, muss die Brust breit, gut gerundet sowie ausladend sein. Der Schwanz ist relativ kurz und voll sowie recht breit angesetzt, mit vielen Deckfedern. Er folgt ohne Absatz der Rückenlinie, ist aber insgesamt doch etwas ansteigend. Die oberen Steuer- und Schwanzdeckfedern liegen auf dem Schwanz fast waagerecht auf, was hier rassetypisch ist.

Die Schenkel und Läufe sind mittellang und recht kräftig, letztere von gelber Farbe.

Der Kopf wirkt ziemlich klein. Ihn ziert ein kleiner Einfachkamm mit nicht zu tief geschnittenen Zacken. Das Gesicht ist rot und leicht befiedert, dazu sind die Kehllappen nur mäßig lang und, wie die mittelgroßen Ohrlappen, rot. Die Augen werden je nach Farbenschlag feurig gelb bis rot gefordert.

Farbenschläge: blau, gelb, gelb-schwarzcolumbia, gestreift, rebhuhnfarbig-gebändert, schwarz, silberfarbig-gebändert, weiß, weiß-schwarzcolumbia

BILDER

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