Login Login

Satsumadori


Satsumadori

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Die Satsumadori stammen von der südlichsten Insel des japanischen Archipels und wurden 1996 nach Deutschland eingeführt. Sie wurden einst für den Hahnenkampf dort gezüchtet. Heutzutage werden diese stolzen und eleganten Kämpfer als Ausstellungsgeflügel und aus Freude an der lebenden Kreatur gezüchtet und geliebt. Die ersten Satsumadori in Deutschland haben sich als frohwüchsig und robust erwiesen. In Japan hält man sie meistens paarweise oder in kleinen Stämmen 1,2 bis höchstens 1,4, wenn die Hennen gemeinsam aufgewachsen sind, so dass es keine Rangkämpfe untereinander gibt. Sie eignen sich allgemein nicht zur Massenzucht und Herdenhaltung, deswegen werden sie immer nur eine beschränkte Verbreitung erreichen. Wer auf Eier für die Küche spekuliert, sollte dies nicht von Kampfhühnern erwarten. Satsumadori brüten in der Regel nach Ablage von ca. 25 Eiern. Sie führen und verteidigen ihre Küken hervorragend und besitzen noch ausreichend Naturtrieb, eine Eigenschaft, die bei vielen jungen Züchtern wieder mehr Beachtung findet.

Die Eckdaten für dieses elegante Kampfhuhn sind ein gut mittelhoher Stand, eine aufgerichtete Körperhaltung, der herausfordernde Blick und vor allem der schirmartige Schwanzaufbau. Der Rumpf sollte muskulös, breit und voll, sowie aufgerichtet sein, mittellang und gerade der Hals. Der Behang reicht bis auf die Schultern, was eigentlich für ein Kampfhuhn ungewöhnlich ist. Der Rücken ist mittellang, zum Schwanz hin etwas schmaler werdend. Die Schultern sollten breit sein und angehoben, sowie bei Erregung, vorstehend getragen werden. Dazu passen die großen und käftigen Flügel, die gut anliegend und parallel zum Rücken getragen werden sollen. Die Brust ist breit und gerundet sowie fest bemuskelt und wird angehoben getragen. Der Schwanz ist das Markenzeichen der Rasse, er ist auffällig lang und leicht ansteigend, sodass er trotz der Länge, nicht den Boden erreicht. Die Steuerfedern sind schirmartig gewölbt angeordnet und werden gespreizt getragen, was besonders bei der Henne gut sichtbar ist, da die Schwanzdeckfedern zwar auch voll und dicht sind, aber auf den gespreizten Steuerfedern liegen. Beim Hahn hängen die zahlreichen langen und schmaleren Nebensicheln oft durch die gespreizten Steuerfedern, wodurch der schirmartige Aufbau nicht mehr so ins Auge fällt.

Die hervortretenden Schenkel sind stark bemuskelt, die Läufe gut mittellang, breit gestellt und recht stark erscheinend, mit guter Sporenbildung. Die Lauffarbe ist bei allen Farbenschlägen gelb. Das Gefieder ist dicht und fest anliegend, sichtbares Flaumgefieder im Übergang des Hahnes ist gestattet.

Der Kopf ist klein und rund mit betonten Augenbrauen. Der mittelgroße, fest aufsitzende, dreireihige Erbsenkamm, ist am Ende leicht aufstrebend, was eine Besonderheit ist. Die Kehllappen sind nur angedeutet, dafür zeigt sich eine kleine Kehlwamme. Die Ohrlappen sind klein und rot, wie auch das Gesicht, das oft mit kleinen Federn besetzt ist. Die Augen sollten hellorange bis hellgelb sein.

Farbenschläge: schwarz, silber-wildfarbig, silberhalsig mit Orangerücken, weiß, wildbraun

BILDER

1,0   1,0

0,1

LEISTUNGSINDEX



Flag Counter WPBA24.COM