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Siamesische Zwerg-Seidenhühner


Siamesische Zwerg-Seidenhühner

ENTSTEHUNG und BESCHREIBUNG

Diese Rasse ist eine der jüngeren Kreationen in Deutschland, denn sie wurde erst im Mai 1999 anerkannt. Das war der Erfolg von zehn Jahren Zuchtarbeit, mit vielen Fragen und Rätseln, die aber der Erzüchter Sven Neumann gut gemeistert hat. In seiner Zucht von Zwerg-Seidenhühnern fielen plötzlich 2,! Tiere mit heller Haut an, die er mit einer gelbbeinigen Zwerg-Cochin-Henne verpaarte und, durch zielstrebige Zucht, letztendlich zum Ziel kam.

Zuvor wurden in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts, in der damaligen DDR, schon einmal deutsche Zwerg-Seidenhühner mit weißer Haut und Lauffarbe, rotem Gesicht und Kamm, sowie weißen Ohrscheiben vorgestellt, aber vom Zuchtausschuss abgelehnt. Von einer ähnlichen Variante, die früher schon einmal aufgetreten sein muss, schreiben schon OETTEL 1879 und DÜRIGEN 1905.

Siamesische Zwerg-Seidenhühner zeigen eine relativ kleine, gedrungene, abgerundete, Würfelform mit leicht ansteigender Rückenlinie, dazu einen nur knapp mittelhohen Stand, Charakteristisch ist vor allem das voll entwickelte, weiche Seidengefieder. Da sie aber rotes Gesicht, Kamm, Kehl- und Ohrlappen, sowie helle gelbliche Haut, satt gelbe Läufe und ein schönes orangerotes Auge zeigen, sind klare Unterschiede zu den herkömmlichen Seidenhühnern gegeben. Der Rumpf sollte dazu recht breit sein, damit der Würfel als Form so recht zur Geltung kommt. Der Rücken besitzt seinen tiefsten Punkt über den Beinen und steigt nach hinten, begünstigt durch den vollen Sattel, wieder an. Von vorn ist mit dem vollen Halsbehang ein gleichmäßiger Übergang vorhanden. Der Schwanz sollte dazu füllig sein und angehoben getragen werden. Wobei die Steuerfedern und Hauptsicheln zum Körper hin noch geschlossene Federfahne zeigen und erst nach dem Ende hin möglichst vollkommen zerschlissen sind, was genauso auf die Flügelfedern zutrifft. Am Ende sollte aber der gut mit flaumreichen Federn gefüllte Schwanz, recht breit und abgerundet, erscheinen. Die sehr volle, abgerundete, tief ausladende Brust, hebt die Würfelform noch zusätzlich hervor.

Den kleinen gerundeten Kopf ziert, auf einer verdickten Haut sitzend, der Schopf, der besonders beim Hahn, nach hinten gerichtet und nicht zu groß ist. Bei der Henne ist der Schopf ecwas größer, dennoch stabil im Aufbau und lässt die Augen frei. Der rote Kamm ist beim Hahn wesentlich größer als bei der Henne und gleicht, in Form und Struktur, einer halben Walnuss ohne Dorn und in der Mitte von einer Querfalte durchzogen. Die Kehl- und Ohrlappen sind recht klein aber rot, wie auch die Augenfarbe.

Beim einzigen Farbenschlag weiß, darf der Hahn derzeit im Schmuckgefieder noch leicht gelben Anflug zeigen.

Farbenschlag: weiß

BILDER

1,0

0,1

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